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Später Abschied in der 2. Liga: Topklub verkündet namhaften Abgang

Der VfL Wolfsburg gibt noch einen Abwehrstar ab.
VonOliver Helbig
In der 2. Bundesliga gibt es noch einen späten aber namhaften Abgang
In der 2. Bundesliga gibt es noch einen späten aber namhaften Abgang | picture alliance/GettyImages

Die 2. Bundesliga hat zwar schon ordentlich Fahrt aufgenommen und das Transferfenster für die deutschen Klubs ist ebenfalls schon seit einer Woche geschlossen, doch Spieler ins Ausland abzugeben, das geht teilweise noch.

Der große Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg verkündete am heutigen Dienstag einen namhaften und späten Abgang aus dem eigenen Kader.

Jenz wechselt in die Schweiz

Wie die Niedersachsen auf ihren Kanälen und der offiziellen Homepage bekannt gaben, wechselt Abwehrspieler Moritz Jenz von den Wölfen zum Schweizer Topklub Young Boys nach Bern.

"Wir bedanken uns bei Moritz für seine Zeit in Wolfsburg. Für seinen weiteren Weg in Bern wünschen wir ihm sportlich wie persönlich alles Gute und viel Erfolg“, verabschiedete Wölfe-Sportdirektor Pirmin Schwegler den 27-Jährigen. Welche Ablöse Wolfsburg für den Innenverteidiger kassiert, ist derzeit noch unklar.

Wie der 17-fache Schweizer Meister auf seiner Homepage bekannt gab, erhält Jenz in Bern einen Vertrag bis Saisonende sowie die Rückennummer 4.

Reichlich Erfahrung im Gepäck

Der gebürtige Berliner Moritz Jenz kann auf insgesamt 74 Spiele in der ersten Bundesliga zurückblicken. Er spielte im deutschen Oberhaus neben dem VfL Wolfsburg auch für Mainz 05 und den FC Schalke 04. Für den schottischen Klub Celtic Glasgow kam Jenz sogar zu sechs Einsätzen in der Champions League.

Moritz Jenz hat die Wölfe verlassen
Moritz Jenz hat die Wölfe verlassen | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Bei den Wölfen war der 1,90 m große Abwehrspieler auf dem absteigenden Ast und spielte unter Trainer Tobi Strobl keine Rolle mehr. In der Abstiegssaison kam Jenz für den VfL noch zu 22 Bundesligaspielen und knapp 1.800 Einsatzminuten. In der 2. Bundesliga kam Jenz nach dem Abstieg zu keinem Einsatz.

Nun wechselt Jenz also aus der zweiten deutschen Liga in den Meisterkampf der Schweizer Super League. Die Young Boys stehen derzeit auf Rang zwei und sind nach sieben Spielen der ärgste Verfolger des FC Lugano.


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