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So reagierte Anton Stach auf seine DFB-Nominierung

Anton Stach war von seiner Nominierung "sehr überrascht". Springt er jetzt noch auf den WM-Zug auf?
Nach vier Jahren Pause ist Anton Stach wieder bei der Nationalmannschaft dabei
Nach vier Jahren Pause ist Anton Stach wieder bei der Nationalmannschaft dabei | Jacques Feeney/Offside/GettyImages

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat mit seiner Kadernominierung für die beiden letzten Testspiele vor der WM für mächtig Diskussionen gesorgt. Bei einer Entscheidung lag der 37-Jährige jedoch goldrichtig: Der Berufung von Anton Stach.

Der 27-Jährige spielt bei Leeds United eine überragende Premier-League-Debütsaison. Aus dem Mittelfeld des englischen Traditionsklubs ist er nicht mehr wegzudenken. Umso unverständlicher waren die Reaktionen auf Nagelsmanns kicker-Interview, in dem er Leon Goretzka besser als Stach einschätzte und ihm einige Qualitäten absprach.

Jetzt folgte der Turnaround und der Ex-Hoffenheimer darf sich plötzlich doch noch Hoffnungen machen, auf den letzten Drücker noch auf den Zug des DFB-Teams in Richtung WM aufzuspringen.

Ein Grinsen und eine Kampfansage

Die Nominierung kam für ihn dabei komplett aus dem Nichts, wie er im Interview mit Sky Sport erzählt. " Ich war zu Hause und habe auf jeden Fall nicht damit gerechnet. Es war ein sehr schönes Gefühl, als er dann am Telefon war und gesagt hat, dass ich es zuletzt gut gemacht habe und dass ich die Chance bekomme, mich zu beweisen. Ich soll mir keinen Druck machen, keinen Kopf machen - ich soll einfach spielen und Spaß haben", sagt Stach, der danach "den ganzen Tag ein Grinsen im Gesicht hatte".

Wenn es nach seinem Vater geht, dann war die jetzige Nominierung aber nur der Anfang. "Mein Vater hat direkt ein bisschen auf die Bremse gedrückt und gesagt: Das ist schön und gut, aber jetzt ziehst du richtig durch – so nach dem Motto, dass ich jetzt angreifen soll", erklärt Stach grinsend.

Gute WM-Chancen?

Schließlich ist für den Profi von Leeds United die WM noch immer in Reichweite – vor allem, da Nagelsmann sich im zentralen Mittelfeld bislang nur auf Aleksandar Pavlovic, Felix Nmecha und Leon Goretzka festgelegt zu haben scheint.

Mindestens ein platz in der Zentrale ist also noch frei. Und hier hat Stach, wenn er sich jetzt gut präsentiert, aussichtsreiche Chancen, denn bis auf Angelo Stiller, der zuletzt regelmäßig nicht nominiert wurde, sind alle Konkurrenten deutlich älter und nicht auf seinem Level. Vielleicht wird es also wirklich was mit der WM...

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