Es war fast noch der harmloseste Aufreger im heiß diskutierten Bundesliga-Duell zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern: Beim 1:1 sah der Münchner Stürmer Nicolas Jackson schon in der ersten Halbrzeit glattrot, nachdem er seinem Gegenspieler Martin Terrier heftig auf den Knöchel gestiegen war.
Schiedsrichter Christian Dingert zeigte Jackson zwar erst die Gelbe Karte, korrigierte seine Entscheidung einem Hinweis des Videoassistenten aber auf einen Platzverweis um. Dieser hat für den Senegelasen logischerweise Folgen, die über das Spitzenspiel in der BayArena hinausgehen.
Wie am Montag bekannt wurde, wurde Jackson "wegen eines rohen Spiels" für zwei Spiele gesperrt. Damit verpasst der Sturm-Backup von Harry Kane die nächsten beiden Bundesliga-Partien gegen Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) und den SC Freiburg (4. April).
Kompany muss gegen Union auch auf Diaz verzichten
In der Liga wird Trainer Vincent Kompany damit ohne Jackson planen müssen. Der 24-Jährige ist aber nicht der einzige Offensivstar, welcher dem Rekordmeister gegen Union Berlin fehlen wird. Für das Heimspiel gegen die Eisernen wurde auch Luis Diaz gesperrt.
Der Kolumbianer flog gegen Leverkusen ebenfalls vom Platz, allerdings nach einer sehr umstrittenen zweiten Gelben Karte. Trotz der Münchner Bemühungen, die gegen die Entscheidung Einspruch einlegten, bleibt die Sperre von Diaz bestehen.
