So erklärt Polanski die aktuelle Delle bei Gladbach-Juwel Mohya
Von Yannik Möller

Noch vor dem Restart der Bundesliga machte es den Anschein, als wäre Wael Mohya bei Borussia Mönchengladbach sehr nah an zumindest halbwegs regelmäßigen Einsätzen bei den Profis. "Tatsächlich haben wir uns auch schon dabei ertappt, dass Wael gedanklich schon in der Startelf stand. Dementsprechend wird das auf jeden Fall in der nahen Zukunft wahrscheinlich passieren", hatte Eugen Polanski etwa noch vor dem ersten Spiel im neuen Jahr vollmundig erklärt.
Die tatsächliche Bilanz seit dieser Aussage: Null Startelf-Einsätze, drei Einwechslungen auf zusammengerechnet 74 Minuten sowie drei Spiele, in denen der Youngster über die vollen 90 Minuten auf der Bank saß.
Polanski spricht vom "komplett normalen Prozess" für Mohya
Für die aktuelle Phase, in der Mohya so gut wie gar nicht mehr zum Zug kommt (zuletzt zweimal ohne Einwechslung), hat Polanski aber auch eine Erklärung parat. "Es liegt daran, dass Wael nicht mehr ganz so frei im Kopf ist wie zu Beginn. Da ist er reingekommen und einfach drauflosgestürmt, hat sich keinen großen Kopf gemacht. Jetzt ist er aber viel mehr drin in den taktischen Abläufen, die bei uns gelten", so ein Ansatz des Cheftrainers (via Bild).
"Wann dribbelt man einen Gegenspieler an, in welchen Zonen sind Ballverluste nicht so gut - deshalb kippt er momentan vielleicht auch mal nach hinten ab, wo er sonst sofort den Weg Richtung Tor gesucht hätte", führte Polanski aus. Diese vielen Detailfragen scheinen dafür zu sorgen, dass der 17-Jährige zurzeit zu verkopft aufspielt und daher gegenüber den bereits gestandenen Profis den Kürzeren zieht - wenngleich diese zurzeit auch nicht gerade deutlich besser aufspielen.
Laut Polanski ist das jedoch "ein komplett normaler Prozess", den ein solch junger Spieler durchmachen muss. Das Wichtigste sei nun, "dass Wael weiter Vollgas gibt, jeden Tag dazulernen will und demütig bleibt".
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