Klare Worte von Polanski: Gladbacher Supertalent vor Startelf-Debüt?
Von Fabian Küpper

Es gibt wahrlich einfachere Ausgangssituationen als die von Borussia Mönchengladbach vor dem ersten Spiel im neuen Jahr. Die Fohlen brauchen unbedingt einen Sieg gegen den FC Augsburg, wenn sie nicht schon wieder in den Strudel des Abstiegskampfs rutschen wollen, aus dem sie sich zwischenzeitlich schon befreit hatten.
Sehr viel Druck also für Eugen Polanski und sein Team – und ausgerechnet in dieser schwierigen SItuation könnte die Stunde von Wael Mohya schlagen. Das 17-jährige Supertalent könnte gegen die Fuggerstädter sein Debüt in der Startelf feiern.
Mohya direkt von Anfang an?
"Tatsächlich haben wir uns auch schon dabei ertappt, dass Wael gedanklich schon in der Startelf stand. Dementsprechend wird das auf jeden Fall in der nahen Zukunft wahrscheinlich passieren", sagte Polanski auf Nachfrage der Bild. Allerdings schob er direkt hinterher: "Ob das jetzt gegen Augsburg passiert oder direkt danach in der englischen Woche, das ist die andere Frage. Vorausgesetzt, dass er genauso trainiert und genauso bleibt, wie er jetzt gerade ist. Und sich dann auch stetig weiterentwickelt."
Trotz der warnenden Worte am Ende stehen die Chancen also gut, dass der jüngste Bundesligaspieler in der Geschichte der Gladbacher in dieser oder der nächsten Woche direkt von Beginn an von der Leine gelassen wird. Schließlich erwartet die Gladbacher mit drei Spielen in sieben Tagen ein hartes Programm – Rotation ist in dieser Situation das Zauberwort.
"Ein belebendes Element"
Dass Mohya das Zeug dazu hat, sich in der Startelf festzubeißen, daran hegt Polanski überhaupt keine Zweifel. Er hob insbesondere seine kürzliche Entwicklung hervor: "Ich glaube, dass wir erst mal einen wichtigen Schritt bei ihm gegangen sind. Zum Abschluss des letzten Jahres, als er in den zwei Bundesliga-Partien noch hereingekommen ist, auch mit dem Pokalspiel, das er bekommen hat.
Dadurch sei eine mögliche "Nervosität bei ihm dadurch bereits gestrichen" worden, erklärt der 39-Jährige. "Er ist sehr gut in alle drei Spiele hereingekommen, er war ein belebendes Element. Genau das, was er auf dem Trainingsplatz zeigt, traut er sich auch vor 50.000, 60.000 oder 80.000 Zuschauern. Das ist sein großes Plus", schwärmt er im Anschluss.
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