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Sechser-Suche läuft: Benutzt Köln das Alvarez-Werben nur als Druckmittel?

Der 1. FC Köln benötigt dringend Verstärkung im defensiven Mittelfeld. Das Werben um Edson Alvarez könnte zum Druckmittel werden, um einen anderen Sechser günstiger zu verpflichten.
Edson Alvarez wird wohl nicht zum Effzeh wechseln
Edson Alvarez wird wohl nicht zum Effzeh wechseln | Hector Vivas - FIFA/GettyImages

Der 1. FC Köln ist am Montag in die Vorbereitung für die Saison 2026/27 gestartet, doch der Kader befindet sich noch mitten im Umbau. Nach dem ablösefreien Wechsel von Eric Martel zum Ligakonkurrenten Mainz 05 klafft vor allem auf der Sechserposition eine Lücke. Im Hintergrund laufen die Bemühungen um gleich zwei Stars.

Zum einen ist der Effzeh bekanntermaßen an Edson Alvarez interessiert. Der mexikanische Nationalspieler, zuletzt von West Ham United an Fenerbahce ausgeliehen, würde das Mittelfeld der Kölner auf ein neues Level heben. Wie die Bild berichtet, würde es aus Kostengründen auf eine Leihe hinauslaufen, obwohl die Londoner auch zu einem Verkauf bereit wären.

Allerdings scheint Alvarez noch zu zögern, da er offenbar andere Optionen hat. Noch dazu scheint der Transfer für die Geißböcke auf finanzieller Sicht nur schwierig machbar zu sein. Laut dem vereinsnahen Portal Geissblog ist der Transfer des Mexikaners daher aktuell nur eine Wunschvorstellung - und gleichzeitig ein wichtiges Druckmittel?

Effzeh will Skhiri-Gehalt drücken

Offensichtlich erhoffen sich die Kölner Verantwortlichen durch das offene Werben um Alvarez, Ellyes Skhiri günstiger zu bekommen. Eintracht Frankfurt würde den Tunesier, der von 2019 bis 2023 das Trikot des 1. FC Köln trug, wohl für knapp zwei Millionen Euro abgeben. Das ist für den Effzeh kein Problem, doch auch bei Skhiri ist das Gehalt der Knackpunkt.

Der Effzeh würde Ellyes Skhiri gerne zurückholen
Der Effzeh würde Ellyes Skhiri gerne zurückholen | NurPhoto/GettyImages

Nach einer enttäuschenden Bundesliga-Saison und einer schwachen WM scheinen die Kölner nicht bereit zu sein, das volle Gehalt von zwei Millionen Euro pro Jahr für Skhiri zu übernehmen. Laut Geissblog könnte der 31-Jährige nach seiner Rückkehr maximal mit 1,5 Millionen Euro pro Saison rechnen. Den Rest müsste dann die Eintracht übernehmen – oder der Spieler müsste auf einen Teil seines Gehalts verzichten.

Die Tatsache, dass der Effzeh womöglich noch Alvarez in der Hinterhand hat, könnte in den Verhandlungen Druck auf die Frankfurter ausüben. Fest steht, dass die Rheinländer so schnell wie möglich einen neuen Sechser verpflichten möchten. Laut Bild soll bis zum Ende der Woche feststehen, wer kommt: Alvarez, Skhiri – oder ein Spieler, um den es bislang noch gar keine Gerüchte gab.


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