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Sechser-Suche beim Effzeh: Der "Flummi" als Alvarez-Alternative

Der 1. FC Köln drückt auf dem sommerlichen Transfermarkt weiter aufs Gaspedal.
Das Trikot mit dem Geißbock steht ihm bestens: Kommt es in diesem Sommer zur großen FC-Rückkehr von Ellyes Skhiri?
Das Trikot mit dem Geißbock steht ihm bestens: Kommt es in diesem Sommer zur großen FC-Rückkehr von Ellyes Skhiri? | BSR Agency/GettyImages

Cheftrainer René Wagner fordert beim 1. FC Köln für sein System dringend einen neuen Taktgeber in der Mittelfeldzentrale. Der zukünftige Boss auf dem Rasen soll reichlich Erfahrung, eine hohe technische Qualität und die Fähigkeit mitbringen, das Kölner Umschaltspiel schnell zu machen. Genau dieses Anforderungsprofil erfüllt ein Akteur, der das Geißbockheim bereits bestens kennt: Ellyes Skhiri könnte vor einer sensationellen Rückkehr an den Rhein stehen.

Der 31-jährige Tunesier, der wegen seiner enormen Laufleistung von den FC-Fans einst liebevoll "Flummi“ getauft wurde, spielte bereits von 2019 bis 2023 äußerst erfolgreich für Köln. In dieser Zeit absolvierte Skhiri 133 Pflichtpartien und wuchs zu einem der begehrtesten Mittelfeldakteure der Liga heran. Der aktuelle Kölner Cheftrainer René Wagner kennt und schätzt die Qualitäten des Tunesiers aus dieser Zeit bestens, da er damals unter Steffen Baumgart als Co-Trainer fungierte.

Nach seinem ablösefreien Wechsel zu Eintracht Frankfurt im Sommer 2023 lief es für Skhiri zuletzt weniger rund. In der vergangenen Bundesliga-Saison verlor er seinen festen Stammplatz und stand nur noch in der Hälfte der Partien in der Startelf. Auch bei der WM 2026 erlebte der Kapitän Tunesiens ein Turnier zum Vergessen: Nach drei Niederlagen in der Gruppenphase und einem unglücklichen Eigentor gegen die Niederlande musste er vorzeitig die Heimreise antreten.

Frankfurt gesprächsbereit – Gehalt passt ins Budget

Wie die Bild berichtet, stehen die Zeichen bei Skhiri nun auf Abschied aus der Mainmetropole. Die SGE soll bereit sein, den Routinier für eine vergleichsweise geringe Ablösesumme von rund zwei Millionen Euro ziehen zu lassen. Auch die Gehaltsvorstellungen des Tunesiers, die bei knapp zwei Millionen Euro pro Jahr liegen sollen, würden für den 1. FC Köln keine unüberwindbare Hürde darstellen. Erste Gespräche zwischen dem Spieler und seinem Ex-Verein haben offenbar bereits stattgefunden.

Gehaltspoker bei Alvarez stockt

Gilt als Kölner Wunschlösung, zögert aber wegen des Gehalts: Der mexikanische Nationalspieler Edson Álvarez
Gilt als Kölner Wunschlösung, zögert aber wegen des Gehalts: Der mexikanische Nationalspieler Edson Álvarez | NurPhoto/GettyImages

Dass die Skhiri-Rückkehr plötzlich derart heiß wird, liegt auch an den zähen Verhandlungen bei einer anderen Personalie. Eigentlich ist Edson Alvarez von West Ham United die Kölner Top-Lösung für die Sechs. Zwischen dem FC und dem englischen Absteiger soll es laut Sky sogar schon eine grundsätzliche Einigung über ein Leihgeschäft des mexikanischen Nationalmannschaftskapitäns geben.

Der entscheidende Knackpunkt ist jedoch das Gehalt. Alvarez müsste für einen Wechsel nach Köln auf weite Teile seines üppigen Premier-League-Salärs von geschätzten fünf bis sechs Millionen Euro verzichten – eine Summe, die das Kölner Budget schlichtweg sprengt. Da der Mexikaner bislang zögert und auch andere Vereine mitbieten, droht dieser Deal zu platzen.

Skhiri wäre für den Effzeh offenbar die Alternative. Dann müsste man am Geißbockheim hoffen, dass man wieder mehr "Flummi" und weniger den Skhiri der vergangenen Monate in Frankfurt und für Tunesien sieht.


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