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Sechser-Suche: 1. FC Köln nimmt alte Fährte wieder auf

Bedienen sich die Geißböcke bei Union Berlin?
Rani Khedira im Trikot des 1. FC Union Berlin
Rani Khedira im Trikot des 1. FC Union Berlin | picture alliance/GettyImages

Beim 1. FC Köln dreht sich derzeit vieles um die Zukunft von Said El Mala. Während die Geißböcke standhaft bleiben und in Person von Thomas Kessler betonen, mit dem Shootingstar in die neue Saison gehen zu wollen, lässt der BVB nicht locker und buhlt weiterhin um ihn. Ausgang: völlig offen.

Abseits des El-Mala-Pokers muss der 1. FC Köln aber noch die eine oder andere Baustelle im Kader schließen. Neben Mikey Moore, der die offensive Außenbahn verstärken soll, fahnden die Verantwortlichen nach einem neuen Sechser, Stürmer und Linksverteidiger (90min berichtete). Vor allem ein neuer Mann für das defensive Mittelfeld ist bitter nötig!

Köln in Gesprächen mit Khedira

Nun berichtet Sky, dass die Kölner die Fährte zu Rani Khedira wieder aufgenommen haben. Der Deutsch-Tunesier in Diensten von Union Berlin war schon vor mehreren Wochen in der Domstadt gehandelt worden, ohne dass sich daraus eine heißere Personalie ergab. Weil die Sechser-Suche seitdem nicht von Erfolg gekrönt war, scheint man sich plötzlich wieder mit ihm zu beschäftigen.

Dem Bericht zufolge führen Köln und Khedira aktuell Gespräche, Verhandlungen zwischen den Vereinen soll es bislang aber nicht geben. Folglich wurden diesbezüglich auch noch keine Zahlen ausgetauscht. Als erfahrener Leader würde der 32-Jährige zumindest ins gesuchte Profil des Effzeh passen.

"Weil die Personalie so wichtig sein kann, lassen wir uns da Zeit – und wenn die richtige Personalie nicht dabei ist, dann können wir es halt nicht machen", sagte Köln-Coach Rene Wagner über die Sechser-Suche. Laut Sky-Angaben ist man am Geißbockheim intern aber zuversichtlich, innerhalb der nächsten zwei Wochen einen Neuzugang im defensiven Mittelfeld gefunden zu haben.

Eine Verpflichtung von Ellyes Skhiri, der zwischenzeitlich ebenfalls ein Thema war, ist wohl noch nicht vollständig vom Tisch. Im Gegensatz zu Khedira soll beim Noch-Frankfurter aber keinerlei Bewegung drin sein. Sieht so aus, als wäre Skhiri höchstens ein Notfallplan, falls alle Stricke am Geißbockheim reißen.


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