Auf dem Papier ist Moussa Sylla mit einem eigenen Tor sowie zwei direkten Vorlagen (eine als Gefoulter beim Elfmeter) aus dem 5:2-Sieg über den Halleschen FC im DFB-Pokal gegangen. Wer das Spiel jedoch gesehen hat, der weiß: Eigentlich hätten es schon in den regulären 90 Minuten ein, zwei weitere Tore sein sollen oder gar müssen.
Allzu große Eigenwerbung hat Sylla, der beim FC Schalke nach wie vor als Verkaufskandidat gehandelt wird, damit nicht betreiben können – jedenfalls nicht als eiskalter Torschütze. Daher würde sich der S04 laut dem kicker inzwischen auch auf eine etwas geringere Ablösesumme einlassen. Zumindest vier Millionen Euro soll es für den 26-Jährigen noch geben. In den letzten zwei Transferphasen war noch von sechs bis acht Millionen Euro die Rede.
Bislang kein konkretes Interesse an Sylla
Das aktuelle Problem ist jedoch nicht die Ablösesumme, sondern dass es augenscheinlich gar kein nennenswertes Interesse an Sylla gibt. Schalke droht also diese erhofften Einnahmen zu verpassen.
Für den Fall, dass es aber auf den letzten Metern des Transferfensters doch noch zu einem Verkauf kommt, scheinen die Gelsenkirchener einen Sturm-Nachfolger nicht mehr zwingend holen zu wollen. Dem kicker zufolge sieht man sich im Angriff gut genug aufgestellt – während auch Christian Gomis noch verkauft oder verliehen werden soll.
So würden vorrangig Edin Dzeko und Junior Adamu übrig bleiben. Insbesondere in Letzteren sollen die Verantwortlichen große Hoffnungen setzen, heißt es. Zuletzt wurde immerhin noch Mohamed Amoura mit Königsblau in Verbindung gebracht. Für dessen Verpflichtung müsste aber schon einiges passieren (90min berichtete).
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