Die weitere Verstärkung für den Sturm, deren Notwendigkeit und Vorhaben dem FC Schalke über die letzten Wochen mehrfach attestiert wurde, könnte in den letzten Zügen des Transfersommers eintreffen. Mit Mohamed Amoura scheint der Aufsteiger einen entsprechenden Spieler als Ziel ausgemacht zu haben (90min berichtete).
Beim VfL Wolfsburg wird es den 26-jährigen Angreifer wohl nicht halten. Da eine feste Verpflichtung aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen für den S04 jedoch kein Thema ist, geht es vorrangig um eine mögliche Leihe. In der vergangenen Saison erzielte Amoura in der Bundesliga noch acht Tore und bereitete vier weitere vor – und das in jenem Kampf um den Klassenerhalt, dem sich vermutlich auch die Gelsenkirchener ausgesetzt sehen werden.
Amoura-Leihe noch kein konkretes Szenario – weitere Einnahmen als Voraussetzung?
Laut Sky Sport ist eine Leihe von Amoura aber noch kein allzu konkretes Thema. Das liegt zum einen daran, dass weder eine Kaufoption und erst recht keine Kaufpflicht denkbar ist, noch eine vollständige Übernahme seines Gehalts. Wolfsburg, mit denen es zum anderen auch noch gar keinen Austausch gegeben haben soll, müsste also einen Teil des Gehalts übernehmen.
Sky-Reporter Dirk große Schlarmann vermutete sogar, dass es erst noch Einnahmen auf Schalke bräuchte, damit dieses Leih-Vorhaben überhaupt angegangen werden kann. Am sinnvollsten wäre wohl ein Verkauf von Moussa Sylla. Immerhin wäre Amoura der dann nötige Sturm-Ersatz, während der S04-Angreifer ohnehin als Verkaufskandidat gilt. Nennenswerte Vorstöße um Sylla hat es aber bislang noch keine gegeben.
Weitere Nachrichten rund um Schalke:
