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Schalke kann Ndiaye nicht kaufen: So soll er trotzdem wieder für S04 aufspielen

Anderlecht fordert eine für Schalke zu hohe Ablösesumme für Moussa Ndiaye. Daher soll der Weg nun über ein entsprechendes Leih-Szenario führen.
Die erhoffte Verpflichtung von Moussa Ndiaye gestaltet sich schwierig
Die erhoffte Verpflichtung von Moussa Ndiaye gestaltet sich schwierig | Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Es ist recht ungewöhnlich, dass Leihspieler ohne eine Kaufoption oder gar Kaufpflicht zum letzten Spieltag nicht verabschiedet werden. Beim FC Schalke war das bei Moussa Ndiaye allerdings der Fall. Was schon damals offensichtlich war und wenig später auch offiziell angekündigt wurde: Der Aufsteiger möchte den Linksverteidiger nach der erfolgreichen Rückrunden-Leihe auch in der nächsten Saison in blau-weiß aufspielen sehen.

Dieses Vorhaben zieht sich inzwischen aber schon einige Wochen. Zuletzt sprach die Bild sogar davon, dass der erhoffte Transfer endgültig zu scheitern droht (90min berichtete). Das vermeintliche Problem: Die zu hohe Ablöseforderung von RSC Anderlecht, die etwa vier Millionen Euro für Ndiaye sehen möchten.


Selbst eine teure Leihe mit anschließender Kaufpflicht reicht Anderlecht bislang nicht

Die WAZ hat die jüngsten Meldungen zu Ndiaye zusammengefasst und mit weiteren Details unterfüttert. Während eine feste Verpflichtung zwar auch grundsätzlich denkbar gewesen wäre, ist es tatsächlich die zu hohe Ablösesumme, die dieser Möglichkeit einen Strich durch die Rechnung macht. Für eine Position, die nicht dem größten Handlungsbedarf unterliegt, kann Königsblau keine vier Millionen Euro ausgeben. Dafür sind die Finanzen noch immer notwendigerweise zu eng getaktet.

Daher, so die WAZ weiter, hoffe Schalke zurzeit auf eine erneute Leihe. Die Verantwortlichen bespielen dafür sogar das Szenario, Ndiaye mit einer vergleichsweise hohen Leihgebühr wieder nach Gelsenkirchen zu holen und auch eine Kaufpflicht zu integrieren – die dann im Falle des Verbleibs in der Bundesliga greifen würde. Eine verspätete Verpflichtung, wenn man so will. Immerhin hätte der S04 im Falle des Klassenerhalts eine nochmals verbesserte Aussicht auf stabilere Finanzen, sodass ein solch fester Transfer im nächsten Jahr wohl machbarer wäre.

Dennoch sollen Schalke und Anderlecht auch in dieser Hinsicht noch weit auseinanderliegen. Demnach ist eine zeitnahe Einigung wohl kaum zu erwarten. Der belgische Klub würde Ndiaye lieber fest verkaufen und wartet offenbar noch ab, ob nicht noch ein anderer Verein, zu dem sich der 24-Jährige einen Wechsel ebenso gut vorstellen könnte, mit den erhofften vier Millionen Euro um die Ecke kommt. Selbst wenn die Rückkehr nach Gelsenkirchen noch erfolgt, könnte das erst zu einem späten Zeitpunkt der Fall sein. Seriös einzuplanen ist der Außenverteidiger also nicht.


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