Mit der Verpflichtung von Junior Adamu und der Verlängerung von Edin Dzeko hat der FC Schalke 04 im Sturm schon zwei wichtige und spannende Moves gemacht. Doch es soll noch ein weiterer Angreifer kommen, erst recht, weil Moussa Sylla den Verein noch verlassen könnte.
Die Möglichkeiten der Königsblauen sind dabei jedoch eingeschränkt. Schalke muss nämlich auch noch verkaufen, da das Transferfenster auf keinen Fall mit einem Minus abgeschlossen werden darf – ansonsten droht ein Punktabzug in der Saison 2027/28.
Schalker Statement-Transfer?
Insofern sind Leihen aktuell für die Knappen die attraktivste Option. Und die L'Equipe wartet jetzt mit einem für Schalker Verhältnisse spektakulärem Gerücht auf. Laut der französischen Sportzeitung würde der Aufsteiger nämlich gerne Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg ausleihen.
Der algerische WM-Fahrer kann und soll den Absteiger verlassen. Konkret wurde es bislang jedoch mit keinem Verein, weshalb jetzt auch die Tür einer Leihe aufgehen könnte. Denn anders wird Schalke angesichts der finanziellen Probleme nicht seine Finger an den 26-Jährigen bekommen.
Große Konkurrenz
Und selbst in diesem Fall müsste Wolfsburg noch helfen, denn Amoura verdient rund fünf Millionen Euro pro Saison – eine Summe, die Schalke alleine nicht stemmen kann. Zum Vergleich: Die aktuellen Topverdiener im Kader (Kenan Karaman und Loris Karius) verdienen circa 1,3 Millionen pro Jahr.
Eine Verpflichtung Amouras wäre also mit einigen Hürden verbunden, erst recht, weil es auch noch weitere und finanzstärkere Mitbewerber gibt. Insbesondere Olympique Marseille soll am 26-Jährigen interessiert sein, genauso wie weitere Klubs aus Frankreich und Italien.
Rein sportlich wäre der Algerier für Königsblau allerdings ein enormes Upgrade und würde die Qualität im Kader schlagartig erhöhen. Es bleibt also abzuwarten, ob Sportvorstand Frank Baumann diesen Coup tatsächlich irgendwie umsetzen kann.
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