Offiziell: Schalke 04 tauscht die Torhüter aus

Kevin Müller soll den FC Schalke bei der Mission Aufstieg unterstützen. Der Routinier kommt zunächst per Leihe nach Gelsenkirchen und ersetzt Justin Heekeren.
Kevin Müller wechselt auf Leihbasis zu Schalke 04
Kevin Müller wechselt auf Leihbasis zu Schalke 04 / DeFodi Images/GettyImages
facebooktwitterreddit

Der FC Schalke hat im Jahr 2026 eine Mission - und diese heißt Aufstieg in die Bundesliga. Dabei wird den Knappen auch Torhüter Kevin Müller helfen. Der Wechsel des Heidenheimers zu S04 ist nämlich perfekt. Dies vermeldeten die Königsblauen offiziell.

Der Zweitligist reagiert damit auf den Abgang von Justin Heekeren, der sich dem RSC Anderlecht angeschlossen hat. Auch diesen Transfer bestätigten die Königsblauen im Zuge der Müller-Leihe.

Zwar stehen hinter der Nummer eins, Loris Karius, mit Luca Podlech und Johannes Siebeking noch zwei talentierte Torhüter zur Verfügung, jedoch möchte Schalke nichts dem Zufall überlassen. Mit Müller kommt ein erfahrener und verlässlicher Keeper, der im Fall der Fälle Karius ersetzen kann. Es ist nicht zu erwarten, dass er eine reelle Nummer-eins-Chance hat, sollte nichts Unvorhergesehenes passieren. Der 34-Jährige wird zunächst auf Leihbasis für die Schalker spielen.

Müller wurde zuletzt auch mit einem Weschsel in die MLS oder zum Hamburger SV in Verbindung gebracht. Letztlich konnte aber Schalke 04 den Routinier für sich gewinnen.

"Mit Kevin kommt ein erfahrener Keeper dazu, der in den vielen Spielen seiner Karriere starke Leistungen gezeigt hat. Mit seinem Fleiß und seiner Führungsstärke wird er sich sehr gut in unser Torwart-Team einbringen und der gesamten Mannschaft in den kommenden Monaten helfen", teilte Schalkes Sportdirektor Youri Mulder mit.

Müller in Heidenheim zur Nummer drei degradiert

Für Müller ist der Abschied aus Heidenheim sicherlich ein höchst emotionaler und auch schmerzhafter Schritt. Immerhin schloss er sich dem Klub bereits im Jahr 2015 an und absolvierte 330 Pflichtspiele. Müller stieg mit seinen Heidenheimern auf, schaffte es mit dem Klub bis in die Conference League und kämpfte im letzten Sommer in der Relegation um den Klassenerhalt.

Die Heidenheimer ergriffen im Sommer jedoch die Gelegenheit am Schopfe, Diant Ramaj vom BVB zu leihen, wodurch Müller seinen Stammplatz verlor und auf die Bank verfrachtet wurde. Zuletzt nahm dann sogar der junge Frank Feller den Müller-Platz auf der Bank ein. In Fan-Kreisen war ziemlicher Unmut angesichts der Degradierung einer Klub-Legende zur Nummer drei laut. Schon alleine deswegen dürfte es von Vorteil sein, dass sich die Wege nun fürs Erste getrennt haben.

Müller-Zukunft völlig offen

Wie es dann im Sommer weitergeht, ist ungewiss. Müller hätte grundsätzlich noch bis 2027 Vertrag und könnte sogar nochmal als Nummer eins ein Thema werden. Man weiß ja Stand heute nicht, welcher Trainer und welcher Keeper in der kommenden Saison in Heidenheim zugange sein werden und auch die Ligazugehörigkeit ist absolut unklar.


Weitere News zum FC Schalke lesen:

feed