Die Saison 2025/26 neigt sich in zahlreichen Ländern unaufhaltsam dem Ende entgegen und mit ihr enden auch einige große Karrieren von Spielern, die ihre Laufbahn entweder komplett beenden oder sich nach großen Verdiensten bei einem Klub neuen Aufgaben widmen. Wie es für den ein oder anderen Starspieler dabei künftig weitergeht, ist noch nicht vollends geklärt.
Wir haben eine Top-Elf der großen Abschiede erstellt, die man nach dieser Spielzeit unbedingt auf dem Schirm haben sollte.
Die Top-Elf der großen Fußball-Abschiede
1. Guillermo Ochoa

Einer, der seinen Namen in dieser Liste verdient hat, ist Mexikos Fußballheld Guillermo Ochoa. Der bald 41-jährige (Geburtstag am 13. Juli, Anm. d. Red.) Torhüter wird seine lange und beeindruckende Karriere im kommenden Sommer nach der anstehenden Weltmeisterschaft beenden.
Mit seiner Teilnahme an der WM-Endrunde in den USA, Kanada und seinem Heimatland Mexiko wird Ochoa mit seiner insgesamt sechsten WM-Teilnahme einen Torhüterrekord aufstellen. Keiner vor ihm absolvierte so viele Endrunden beim wichtigsten Fußballereignis der Welt.
152 Länderspiele hat Ochoa bereits vor der WM 2026 auf dem Buckel und geht es nach der fußballverrückten Nation aus Mittelamerika, dürften bis Turnierende gerne noch so viele wie möglich hinzu kommen, ehe es für immer "Adios" bei Ochoa heißt.
2. Dani Carvajal

Ein ganz großer Name auf der Liste der Abschiede ist Dani Carvajal, der Real Madrid nach 13 Jahren zum Saisonende verlassen wird. Der 34-jährige Rechtsverteidiger und Europameister von 2024 erhält keinen neuen Vertrag bei den Königlichen und wird sich vermutlich einem neuen Abenteuer widmen.
Carvajal gewann unter anderem sechs Champions League-Titel sowie vier spanische Meisterschaften und absolvierte dabei über 450 Spiele für Real.
3. Niklas Süle

Der Vertrag von Niklas Süle bei Borussia Dortmund endet nicht nur im Sommer, der 30-jährige Innenverteidiger hat sogar vor kurzem sein Karriereende bekannt gegeben und wird seine Fußballschuhe nun endgültig an den Nagel hängen. Die Verletzungsprobleme des 49-fachen deutschen Nationalspielers waren zu oft und zu hartnäckig und führten zu der einschneidenden Entscheidung.
Beim BVB wurde er bereits verabschiedet und freut sich nun auf das Leben nach der Profikarriere.
4. Andrew Robertson

Einer der beliebtesten Spieler in der Geschichte des FC Liverpool sagt am Saisonende Goodbye: Andy Robertson verlässt die Reds nach über 370 Spielen.
"Robbo" wurde zweimal mit Liverpool englischer Meister und holte einmal die Champions-League-Trophäe. Der schottische Nationalspieler kam 2017 an die Anfield Road und eroberte die Herzen der Fans im Sturm.
Immer gut gelaunt und ein echtes Powerhouse auf dem Rasen. Mit ihm verliert der FC Liverpool nicht nur einen herausragenden Sportler, sondern vor allem auch eine herausragende Persönlichkeit.
Wie und wo es für den 32-Jährigen weitergeht, ist noch unklar.
5. John Stones

Auch 60 Kilometer Luftlinie entfernt, in einer anderen englischen Stadt, die für ihre Fußballkünste berühmt ist, endet eine echte Ära. John Stones wird Manchester City am Saisonende verlassen.
Damit endet die genau zehnjährige Zeit des 31-jährigen englischen Nationalspielers bei den Skyblues.
Stones wuchs vor allem unter Pep Guardiola zu einer großen Führungspersönlichkeit heran und trug entscheidend zu den großen Erfolgen von Man City bei. So beispielsweise auch in der Triple-Saison 2022/23.
6. Bernardo Silva

Nach neun Jahren im Trikot von Manchester City und zuletzt in der großen Rolle als Kapitän des englischen Spitzenklubs verabschiedet sich auch Bernardo Silva im Sommer von seinem Verein.
Der 31-jährige Portugiese sammelte weit über 450 Pflichtspiele und zahlreiche Titel mit den Skyblues und gilt als Klublegende.
Wohin es Bernardo Silva nach der emotionalen Zeit in Manchester zieht, ist noch unklar. Es ranken sich jedoch Gerüchte, dass der FC Barcelona eine heiße Anlaufstelle für den Mittelfeldstar sein könnte.
7. Leon Goretzka

Insgesamt acht Jahre lang trug Leon Goretzka das Trikot des FC Bayern München. Beim deutschen Rekordmeister erreichte der Mittelfeldstar Dinge, die ihm anfangs nicht jeder zugetraut hätte. Ein kleiner Gruß geht raus an Mario Basler.
Goretzka galt jahrelang als Führungsspieler und gewann mit den Münchnern unter anderem sieben deutsche Meisterschaften sowie die Champions League. Am kommenden Wochenende hat der 31-Jährige die Chance seinen dritten Triumph im DFB-Pokalfinale zu feiern und sich somit mit dem Double aus der bayerischen Landeshauptstadt zu verabschieden.
Wie es für Goretzka nach seiner Zeit beim FC Bayern weitergeht, ist noch unklar. Allerdings sollen namhafte europäische Klubs großes Interesse an seiner Verpflichtung haben.
8. Antoine Griezmann

Beim erst kürzlichen und noch ganz frischen Abschied von Antoine Griezmann von den Fans des spanischen Spitzenklubs Atlético Madrid im Wanda Metropolitano Stadion zu Madrid blieb kein Auge trocken.
Der französische Offensivstar, der alleine für die Rojiblancos in zehn Spielzeiten über 500 Spiele absolvierte, verlässt den Klub trotz eines laufenden Vertrags bis 2027 bereits im Sommer in Richtung MLS und zu Orlando City SC.
Der Torschützenkönig der EM 2016 und Weltmeister 2018 gewann mit Atleti unter anderem die Europa League sowie den UEFA Supercup und wird als ganz große Legende in die Vereinshistorie einfließen.
9. Mohamed Salah

Kaum ein anderer Spieler hat in den letzten Jahren nach dem Karriereende von Steven Gerrard so sehr als Gesicht des FC Liverpool gegolten wie der Ägypter Mohamed Salah. Doch diese mehr als erfolgreiche Geschichte endet in diesem Sommer, nachdem es in der jüngeren Vergangenheit einige Querelen gab.
Eigentlich hätte Salah an der Anfield Road noch einen Vertrag bis 2027 gehabt, doch man verständigte sich auf eine Trennung im Sommer 2026.
Wie es für den fünfmaligen Premier League-Torschützenkönig nach über 440 Pflichtspielen für die Reds ab Sommer weitergeht, ist noch offen. Seinen Platz in den Geschichtsbüchern des FC Liverpool hat der 33-Jährige nach neun Jahren im Klub und zahlreichen Titeln aber sicher.
10. Julian Brandt

Julian Brandt war sieben Jahre lang Teil von Borussia Dortmund, doch den großen Erwartungen wurde der Mittelfeldstar nie wirklich gerecht.
Das einstige Megatalent sollte eine neue BVB-Ära einläuten, blieb den großen Versprechungen jedoch vieles schuldig und wurde lange als ewiges Talent verschrien.
Nun endet die Zeit des 30-Jährigen nach über 300 Pflichtspieleinsätzen in Gelb-Schwarz. Wohin es Brandt im Sommer zieht, ist noch ungewiss, doch es soll nicht an namhaften Interessenten mangeln.
11. Robert Lewandowski

Mit den Tränen kämpfend verabschiedete sich Sturmstar Robert Lewandowski vom FC Barcelona und bezeichnete die Zeit bei den Katalanen als die Schönste seiner Laufbahn.
Nach vier Jahren und mehr als 190 Pflichtspielen für Barça heißt es nun Abschied nehmen für den früheren Bundesligastar des BVB und FC Bayern.
Auch bei Lewandowski ist die Zukunft noch unklar. Gerüchte ranken sich allerdings vornehmlich um einen Wechsel in die Saudi Pro League oder in die US-amerikanische MLS.
Die Top-Elf der großen Abschiede:
Guillermo Ochoa - Dani Carcajal, Niklas Süle, John Stones, Andy Robertson - Leon Goretzka - Julian Brandt, Bernardo Silva - Mo Salah, Robert Lewandowksi, Antoine Griezmann
Weitere bedeutende Abschiede
Unser Abschieds-Trainer
Doch jede gute Top-Elf benötigt auch einen echten Top-Trainer und da macht plötzlich das Gerücht über den Abschied von Startrainer Pep Guardiola von Manchester City die Runde.

- Hier nachlesen: Pep Guardiola sorgt für Paukenschlag
Der 55-jährige Spanier soll seinen Klub laut mehreren Medienberichten bereits über seinen Rücktritt informiert haben. An seine Stelle soll sein früherer Co-Trainer Enzo Maresca treten.
Guardiola stand bei über 590 Pflichtspielen der Cityzens an der Seitenlinie und führte sie unter anderem zu sechs englischen Meistertiteln und dem bisher einzigen Triumph in der Champions League.
Unser Abschieds-Schiri
Was wäre der Fußball nur ohne seine Schiedsrichter? So viel Kritik die Offiziellen bei den Spielen auch einstecken müssen - manche von ihnen sind trotzdem überaus beliebt. Das kann man bei einem deutschen Schiri ohne Zweifel so behaupten und in den Raum stellen und auch ihm gebührt eine Rolle in dieser besonderen Abschiedsübersicht. Alleine schon, weil die Schiris häufig viel zu selten auch ein Lob erhalten.
Fast 18 Jahre lang war Deniz Aytekin eines der bekanntesten und beliebtesten Gesichter unter den Bundesliga-Schiedsrichtern. Am vergangenen Wochenende ertönte seine Pfeife ein letztes Mal, als er die Partie zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln beendete.

Aytekin war auch auf internationaler Ebene ein gefragter Schiedsrichter und wurde in Deutschland dreimal zum Schiedsrichter des Jahres gewählt - zuletzt in der Spielzeit 2023/24.
Bereits 2022 beendete Aytekin seine internationale Karriere bei der FIFA, nachdem er zuvor mehrfach in der Champions League und der Europa League im Einsatz gewesen war.
"Mit Deniz Aytekin verlässt ein herausragender Schiedsrichter und Mensch die Fußballbühne. Seine Akzeptanz und seine Wertschätzung bei Spielern, Trainern, Clubverantwortlichen und in der Öffentlichkeit sind außergewöhnlich."Schiri-Chef Kircher über Deniz Aytekin

"Mit Deniz Aytekin verlässt ein herausragender Schiedsrichter und Mensch die Fußballbühne. Seine Akzeptanz und seine Wertschätzung bei Spielern, Trainern, Clubverantwortlichen und in der Öffentlichkeit sind außergewöhnlich", verabschiedete Knut Kircher, Chef der DFB Schiri GmbH, den 1,97 m großen Aytekin mit großen aber verdienten Worten.
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