Die Anzeichen verdichten sich, dass es Nicolo Tresoldi von Club Brügge zur AS Rom zieht. Transfer-Experte Sacha Tavolieri zufolge bemüht sich der Serie-A-Klub intensiv um die Dienste des deutschen Mittelstürmers. Ein 35-Millionen-Euro-Angebot soll Brügge zwar schon abgelehnt haben, die Giallorossi drücken aber weiter aufs Gaspedal.
Der belgische Klub möchte Tresoldi eigentlich nicht abgeben, jedoch ist die Roma bemüht, die Verantwortlichen umzustimmen. Dabei könnte ihnen in die Karten spielen, dass sich der eigentlich noch bis 2029 gebundene Tresoldi einen Wechsel in die italienische Hauptstadt wohl sehr gut vorstellen kann – behauptet zumindest der belgische Transferexperte, der zuletzt mit seinen Infos nicht immer richtig lag.
Tresoldi gilt als Wunschspieler von Ole Book
Für den BVB wäre ein Tresoldi-Wechsel keine erfreuliche Nachricht. Tresoldi soll schließlich laut Informationen von Sky einer der absoluten Wunschspieler von BVB-Sportdirektor Ole Book sein. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Book den jungen Angreifer gerne nach Dortmund lotsen würde. Inwiefern ein Deal in diesem Sommer aber überhaupt realistisch wäre, lässt sich schwer sagen. Serhou Guirassy wird aller Voraussicht nach beim BVB bleiben, weshalb ein weiterer teurer Stürmer kaum in die Transferpläne passen würde.
Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Guirassy wahrscheinlich nicht mehr ewig für den BVB kicken wird. Demnach könnte Tresoldi ein sehr spannender Kandidat für den Sommer 2027 sein. Sollte die Roma in diesem Sommer allerdings den Zuschlag bekommen, wäre der Book-Wunschspieler im Normalfall 2027 nicht mehr verfügbar.
Tresoldi verpasste WM-Nominierung nur knapp
Tresoldi hat in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend 23 Tore erzielt und neun Treffer vorbereitet. Laut Spiegel-Informationen wäre der 21-Jährige beinahe für den deutschen WM-Kader nominiert worden. Letztlich bekam aber doch der eher formschwache Nick Woltemade das Ticket. Trotz allem dürfte Tresoldi in der Klopp-Ära eine größere Rolle spielen. Selbstredend wäre es für den jungen Stürmer aber von Vorteil, wenn sein nächster Wechsel sitzt.
