Fabrizio Romano gilt als der bedeutendste Transferexperte der europäischen Fußballwelt. Der Italiener liefert nicht selten echte Kracher-News zu bevorstehenden oder fixen Mega-Deals und überraschenden Transfergerüchten und hat sich damit eine große Community aufgebaut. Nun hat der 33-Jährige auf seinem X-Account eine Nachricht verkündet, die hierzulande wohl für Verwunderung sorgen dürfte, denn dabei soll es um einen Stürmer gehen, der in der Bundesliga krachend gefloppt ist und nun vor einem millionenschweren Wechsel in die englische Premier League stehen soll.
Ricardo Pepi vor PL-Transfer
Die Rede ist von dem US-amerikanischen Angreifer Ricardo Pepi, der im Januar 2022 vom Partnerverein des FC Bayern München, FC Dallas, zum FC Augsburg wechselte. Die Ablöse in Höhe von etwas mehr als 16 Millionen Euro konnte der Stürmer allerdings nie rechtfertigen. Er ist bis heute der teuerste Transfer in der Vereinsgeschichte der Fuggerstädter – und zugleich das teuerste Missverständnis. Bereits ein halbes Jahr nach seiner Ankunft verlieh der FCA den US-Amerikaner an den FC Groningen in den Niederlanden und verkaufte ihn im Sommer 2023 schließlich fix an die PSV Eindhoven. Eine Summe von elf Millionen Euro machte den Transferflop in Augsburg wett, wo Pepi letztlich nur zu 16 Pflichtspieleinsätzen kam und sich keine einzige Torbeteiligung gutschreiben lassen konnte.

Der 34-fache Nationalspieler der USA (13 Tore) scheint bei der PSV Eindhoven sein sportliches Glück gefunden zu haben. Nach seinen ersten 95 Pflichtspielen für den niederländischen Spitzenklub kann er auf stolze 39 Tore und acht Vorlagen zurückblicken. Seinen Marktwert schraubte er inzwischen auf 25 Millionen Euro in die Höhe und ist offenbar sehr begehrt auf der Insel.

Wie der italienische Transferexperte Fabrizio Romano meldet, hat sich der Premier-League-Klub FC Fulham, für den auch der deutsche Torhüter Bernd Leno spielt, mündlich mit der PSV Eindhoven auf einen Sommertransfer von Pepi geeinigt. Demnach ist der Verein bereit, 36 Millionen Euro für den Angreifer auf den Tisch zu legen. In den kommenden Tagen ist demnach mit einer kompletten Einigung sowie dem Medizincheck des Torjägers zu rechnen. Ein Karriereschritt in einer Preisklasse, die man ihm in Augsburg wohl nicht zugetraut hätte.
