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Ricken lässt im BVB-Poker um El Mala aufhorchen – und spricht von Alternativen

Der BVB hofft weiterhin auf eine Verpflichtung von Said El Mala. Lars Ricken betont jedenfalls, nicht um jeden Preis dranbleiben zu wollen.
Lars Ricken hat sich zum aktuellen Transfer-Status geäußert
Lars Ricken hat sich zum aktuellen Transfer-Status geäußert | Hendrik Deckers/GettyImages

Die Position des 1. FC Köln hat sich seit Wochen nicht verändert: Wer Said El Mala verpflichten und aus seinem noch bis 2030 gültigen Vertrag loseisen möchte, der muss 50 Millionen Euro hinblättern. Diese Summe steht nach wie vor als Forderung im Raum, immerhin gibt es auch keine Ausstiegsklausel.

Während das Interesse von Borussia Dortmund ebenso bekannt wie konkret ist, hat sich Schwarz-Gelb den Forderungen des Effzeh zuletzt Stück für Stück angenähert – aber sie eben noch immer nicht erfüllt. Überraschend deutlich und offen fällt nun die Aussage von Lars Ricken aus, die er zum anhaltenden Transferpoker um El Mala getroffen hat.

Ricken und das Karetsas-Beispiel: BVB wird weiter hartnäckig verhandeln

"Ich glaube, dass wir wirklich um jeden Euro kämpfen. Das hat das Beispiel Karetsas ja auch gezeigt", kommentierte er gegenüber Sky Sport die grundsätzliche Ausgangslage auf dem Transfermarkt, jedoch auch bezogen auf die aktuelle Ausgangslage um El Mala. Bei dem 18-jährigen Neuzugang habe das erste Treffen bereits im April stattgefunden und doch blieb man in den Verhandlungen entsprechend hartnäckig.

So ähnlich dürfte es der BVB nun auch beim Effzeh-Youngster machen. Eine Einigung mit El Mala selbst soll soweit schon bestehen, sodass der Bundesliga-Konkurrent sich zunächst auf die Verhandlungen zur Ablösesumme fokussieren kann, anstatt noch größere Angst zu haben, dass plötzlich ein anderer Klub noch eingreift.

Für den Fall, dass eine Einigung nicht zustande kommt, hat Dortmund aber auch Alternativen, wie Ricken betonte. "Wir haben ganz viele Ideen noch. In ganz vielen anderen Märkten fängt der Transfermarkt jetzt erst an und da werden wir am Ende sehen, was die beste Lösung für Borussia Dortmund ist."

Ricken betonte auch, dass man durch Einspar-Maßnahmen – wie geringere Kader-Kosten – mehr Handlungsspielraum habe. Dennoch wolle er mit den Mitteln sinnvoll und mit Augenmaß umgehen. Ob das bei El Mala zum Erfolg führt, ist weiterhin offen.


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