Nachdem der Wechsel von Yan Diomande zu Real Madrid (endlich) in trockenen Tüchern ist, schickt sich das Tauziehen um Said El Mala an, zur neuen Transfer-Saga des Sommers zu werden.
Die Standpunkte sind dabei eigentlich seit langem klar. Der 1. FC Köln fordert 50 Millionen Euro für den Flügelspieler, der in der letzten Saison komplett durchstartete. Borussia Dortmund schickte bislang mehrere Angebote ab, die von den Domstädtern allesamt abgelehnt wurden, weil sie sich unter dieser Grenze befanden.
El Mala und seine Familie selbst befürworten wiederum einen Wechsel nach Dortmund und haben dies auch beim Effzeh hinterlegt. Jetzt scheint erneut Bewegung in die Angelegenheit zu kommen.
Dortmund bessert nochmal nach
Laut dem Express hat der BVB sein Angebot noch einmal nachgebessert. Die neue Offerte beläuft sich demnach auf 48 Millionen Euro plus sieben Millionen an möglichen Boni, wobei zwei Millionen hier relativ einfach zu erreichen sein sollen – nämlich wenn El Mala sein erstes Spiel in der Champions League absolviert und in der Bundesliga fünfmal in der Startelf steht.
Die übrigen fünf Millionen Euro sollen schwieriger zu erreichen sein. Insgesamt stellt der BVB den Kölner also 55 Millionen in Aussicht und bietet den Domstädtern damit dieselbe Summe wie der FC Brentford, wo ein Wechsel erst in letzter Sekunde platzte.
Wie reagiert Köln?
Zumindest in diesem Punkt hätte der BVB also die Kölner Forderungen erfüllt. Ein Streitpunkt bleibt allerdings noch die Weiterverkaufsbeteiligung.
Köln möchte bei einem späteren Verkauf zehn Prozent der Gesamtsumme einstreichen, der BVB pocht hingegen nur auf einen zehnprozentigen Anteil am reinen Transfergewinn.
Klar ist: Das neue Angebot dürfte beim Geissbockheim schon deutlich intensiver diskutiert werden als die vorangegangen. Der BVB erfüllt auf dem Papier dieses Mal nämlich alle Forderungen der Kölner. Nachdem der Wechsel zuletzt zu platzen drohte, scheint er jetzt wieder heißer denn je zu sein.
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