Hinsichtlich der Bewertung von Deniz Undav und seiner Leistung beim 2:1-Sieg über Ghana, bei dem der Angreifer des VfB Stuttgart den späten Siegtreffer erzielen konnte, überraschte Julian Nagelsmann mit einer doch sehr deutlichen Kritik. Diese Kritik, zusammen mit der bereits definierten Rolle als Joker innerhalb des DFB-Teams bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft, ergab zuletzt ein komisches Bild zwischen den beiden.
Ein Problem in der Beziehung zum Bundestrainer gibt es allerdings nicht, wie Undav nach der 0:2-Niederlage gegen den BVB am Samstagabend bei Sky betonte. "Ich will gar nicht so auf das Thema eingehen. Ich habe mit dem Bundestrainer geredet. Die Sache ist durch, es ist alles gut zwischen uns", so der 29-Jährige.
"Was wir besprochen haben, werde ich hier nicht sagen. Wir haben kurz geredet, es ist alles gut", wollte Undav auch gar nicht weiter auf ein vermeintlich schwieriges Verhältnis eingehen. Für ihn sei es nur wichtig, "weiter Leistung zu bringen, der Mannschaft zu helfen und dem Land zu helfen, etwas Großes zu erreichen". Und dafür werde er er "immer alles geben", egal ob aus der Startelf heraus oder eben als Einwechselspieler.
Nagelsmann hatte bereits deutlich gemacht, dass die Nationalspieler in weitestgehend feste Rollen eingestuft wurden. Undav gilt als Joker, der also nur Außenseiterchancen auf die Startelf hat.
