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Adeyemi erklärt seine Provokation: Darum ging es beim Zoff zwischen VfB und BVB

Erst eine Rudelbildung, dann ein Beinahe-Platzsturm der VfB-Fans: Beim Duell zwischen Stuttgart und Dortmund war ordentlich Hitze drin.
Beim Duell zwischen dem VfB und BVB herrschte dicke Luft
Beim Duell zwischen dem VfB und BVB herrschte dicke Luft | picture alliance/GettyImages

Durch zwei sehr späte Tore in der Nachspielzeit konnte Borussia Dortmund noch drei Punkte vom VfB Stuttgart entführen. Karim Adeyemi legte vor und Julian Brandt vollendete zum 2:0-Endstand aus der Sicht von Schwarz-Gelb.

Doch was zunächst nach einem müden 0:0-Kick bis zur Nachspielzeit klingen könnte, war eigentlich ein hart umkämpftes Spiel. Über die letzten Duell zwischen dem VfB und dem BVB hat sich eine gewisse Spannung entwickelt, weshalb es auch nicht sonderlich überraschte, dass sich diese Spannung nach dem Tor von Adeyemi entlud.

"Ist mir im Gedächtnis geblieben": Adeyemi erklärt seinen provokanten Jubel

Der Offensivspieler bejubelte den Treffer mit seinen Teamkollegen auch noch vor der Stuttgart-Fankurve, was eine Rudelbildung auf dem Platz auslöste. Das Brandt-Tor sorgte schließlich dafür, dass einige VfB-Fans ertzürnt bis zu den Werbebanden im Innenraum stürmten. In dieser Szene wurde auch ein Klappstuhl auf den Platz geworfen, auf dem bis dahin vermutlich ein dann im Tumult agierender Ordner gesessen haben dürfte. Mehrere Minuten dauerte es jeweils an, bis zunächst die Rudelbildung aufgelöst wurde und später auch die Fans wieder auf ihren Plätzen waren.

Nach dem Spiel gab Adeyemi auf Nachfrage von Sport1 zu, dass er sich mit seinem provokanten Jubel für einen ähnlichen Jubel von Deniz Undav im Hinspiel revanchiert habe: "Normalerweise bin ich nicht der Spieler, der etwas in die Kurve oder zu den Fans zeigt. Ich bin fast vier Jahre bei dem Verein und ich vergesse nicht die Spiele, wo Stuttgart bei uns gespielt und das gleiche gemacht hat. Sowas ist mir im Gedächtnis geblieben und dann gab es heute so einen Jubel." Etwas Persönliches, fuhr der 24-Jährige fort, sei das allerdings nicht gewesen.

Während der zwei Szenen diskutierten auch Niko Kovac und Sebastian Hoeneß untereinander. Der Dortmund-Cheftrainer hielt sich in der Bewertung zwar zurück, konnte aber auch nichts beanstanden: "Wenn man ein Tor schießt und sich mit dem Rücken zu den gegnerischen Fans dreht, dann ist alles ganz normal. Aus der Ferne konnte ich nichts sehen. Ich denke, es war alles in Ordnung."

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