Zum DFB? Bobic-Entscheidung gefallen

Daniel Holfelder
Fredi Bobic
Fredi Bobic / Boris Streubel/GettyImages
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Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic gilt als heißester Kandidat für die Nachfolge von Oliver Bierhoff. Einem Bericht zufolge ist die Entscheidung über Bobic' Zukunft nun gefallen.


Wie Sky erfahren haben will, wird Bobic nicht zum DFB wechseln. Ausschlaggebend dafür seien finanzielle Gründe. Das Gesamtpaket aus Gehalt plus Ablösesumme, die der Verband an die Berliner überweisen müsste, sei schlichtweg nicht zu stemmen. Bobic gilt als einer der bestbezahltesten Sport-Geschäftsführer der Bundesliga gilt.

Favorit auf die Bierhoff-Nachfolge sei daher Rudi Völler. Der Ex-DFB-Teamchef soll die Position zumindest bis zur Heim-EM 2024 übernehmen. Nach dem Turnier wäre gegebenenfalls auch Bobic wieder verfügbar, dessen Vertrag bei der Hertha 2024 endet.

Völler hatte den DFB-Posten zuletzt nicht ausgeschlossen. Gegenüber der Bild wies der 62-Jährige lediglich darauf hin, dass seine Lebensplanung "grundsätzlich" anders aussehe. Im vergangenen Sommer war Völler nach 17 Jahren aus der Geschäftsführung von Bayer Leverkusen ausgeschieden.

Verantwortlich für die Suche nach einem Bierhoff-Nachfolger ist weiterhin die neu eingerichtete DFB-Taskforce. Das Gremium, zu dem neben DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke auch Völler selbst sowie Matthias Sammer, Karl-Heinz Rummenigge, Oliver Kahn und Oliver Mintzlaff zählen, trifft zum nächsten Mal am 19. Januar zusammen. Ob das Treffen mit einer konkreten Entscheidung einhergeht, ist ungewiss.


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