DFB-Taskforce sucht Bierhoff-Nachfolger: Wird Rudi Völler die überraschende Lösung?

Simon Zimmermann
Wird Rudi Völler die Lösung für den DFB?
Wird Rudi Völler die Lösung für den DFB? / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Jeder Fußball-Fan in Deutschland weiß: Es gibt nur einen Rudi Völler! "Tante Käthe" ist und bleibt auch nach seinem Rückzug bei Bayer Leverkusen ein absoluter Sympathieträger des deutschen Fußballs. Wäre der 62-Jährige damit der perfekte Kandidat als Bierhoff-Nachfolger, um die Republik wieder hinter das DFB-Team zu bringen?


Fakt ist, in der kommenden Woche (19. Januar) kommt die DFB-Taskforce (Watzke, Kahn, Rummenigge, Sammer, Mintzlaff, DFB-Präsident Neuendorf) wieder zusammen. Sie sollen einen geeigneten Nachfolger für Bierhoff finden, der den Verband und die Nationalmannschaft zur Heim-EM 2024 führt. Rudi Völler ist dann auch mit dabei - er ist eines der Mitglieder dieser Taskforce.

Laut Bild-Informationen haben seine Mitstreiter den ehemaligen Bundestrainer als möglichen Kandidaten für die Bierhoff-Rolle ausgemacht. Der Gedanke liegt gar nicht mal so fern: Wem sonst könnte man es zutrauen, die negative Stimmung rund um die Nationalmannschaft drehen zu können?

"Grundsätzlich sieht meine Lebensplanung anders aus", erklärte Völler zwar gegenüber der Bild. Ausgeschlossen wäre eine neue Rolle beim DFB aber wohl nicht. Ob der 61-Jährige dafür wirklich offen wäre, bleibt abzuwarten.

Im Rennen um den Posten als Bierhoff-Nachfolger - dessen Aufgaben auch geteilt werden könnten (Nationalmannschaft und Akademie) - befindet sich auch weiterhin Fredi Bobic. Der DFB müsste den 51-Jährigen allerdings aus seinem Vertrag bei der Hertha herauskaufen.

Wird Bobic die strategisch langfristigere Lösung? Oder setzt man mit Rudi Völler kurzfristig auf einen Sympathieträger? Am 19. Januar, wenn die Taskforce erneut zusammentrifft, könnten wir Antworten erhalten.


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