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Kaum Spielzeit unter Rose: Verleiht der BVB Moukoko doch?

Dominik Hager
Noch kein Treffer auf dem Konto: Die Saison 2021/22 läuft für Moukoko noch nicht rund
Noch kein Treffer auf dem Konto: Die Saison 2021/22 läuft für Moukoko noch nicht rund / Frederic Scheidemann/GettyImages
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BVB-Juwel Youssoufa Moukoko erlebt die erste Phase seiner Karriere, die nicht so erfreulich verläuft. Der 16-jährige Angreifer plagte sich in den vergangenen Monaten häufig mit Verletzungen herum und erhielt von Marco Rose nur wenig Spielzeit. Nun könnte sogar in absehbarer Zeit eine Leihe anstehen.


Youssoufa Moukoko dürfte nicht allzu begeistert vom Trainerwechsel beim BVB sein. Nachdem der Angreifer unter Edin Terzic viel Spielzeit erhalten hatte und ebenso gefordert wie gefördert wurde, wird er unter Nachfolger Marco Rose bislang nicht mit sonderlich viel Spielzeit beschenkt. Lediglich 97 Bundesliga-Minuten durfte der Youngster in der laufenden Saison absolvieren. Zu wenig, um die weitere Entwicklung des Torjägers richtig anzustoßen.

Kehl beteuerte: Moukoko-Leihe kein Thema

Vor einem Monat erklärte Sebastian Kehl jedoch, dass eine Leihe keinesfalls ein Thema sei. "Wir geben Youssoufa die Zeit, die er als 16-Jähriger für seine Entwicklung braucht. Er ist sehr ambitioniert und will sich jeden Tag verbessern. Eine Ausleihe im Winter ist überhaupt kein Thema - weder für Youssoufa noch für uns", erklärte er gegenüber der Sport Bild.

Allerdings ist die Situation für Moukoko derzeit nicht mehr zufriedenstellend. Nach der Verletzung von Erling Haaland setzte Rose bisher vielmehr auf Donyell Malen und Steffen Tigges als Ersatz und ließ den 16-Jährigen meist außen vor.

Ergreift Moukoko im Sommer die Flucht?

Der WAZ zufolge soll es zwar im Winter noch zu keiner Moukoko-Leihe kommen, jedoch könnte sich die Situation im kommenden Sommer anders gestalten. Bereits im Juli dieses Jahres gab der Stürmer zu, dass es schwierig sei, sich gegen die interne Konkurrenz durchzusetzen. "Aber ich muss meinen Fähigkeiten vertrauen. Ich brauche Spielzeit", erklärte er auch.

Sollte Rose dem Kicker auch in der Rückrunde die nötige Spielzeit weiterhin verwehren, wäre eine Leihe im Sommer 2022 wohl die naheliegendste Option. An Interessenten, die das Top-Talent für zumindest ein Jahr begleiten möchten, dürfte es eigentlich nicht mangeln.

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