Nach Schweige-Pause: Yann Sommer äußert sich zu seiner Zukunft

Yannik Möller
Yann Sommer
Yann Sommer / ANP/GettyImages
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Die Zukunft von Yann Sommer ist ein großes Thema in diesem Winter-Transferfenster. Borussia Mönchengladbach hofft auf eine Vertragsverlängerung, während der FC Bayern ihn als möglichen Ersatz für Manuel Neuer im Auge hat. Nun hat sich der Keeper erstmals wieder selbst geäußert.


Welches Trikot Yann Sommer in der nahenden Rückrunde überstreifen wird, scheint noch nicht geklärt zu sein. Ein Verbleib in Gladbach wirkt zum aktuellen Zeitpunkt zwar wahrscheinlicher zu sein als ein Abschied, doch ist ein Wechsel gewiss nicht ausgeschlossen.

Immerhin brauchen die Bayern noch immer einen Ersatz für den verletzten Manuel Neuer. Da sich die anvisierte Rückkehr von Alexander Nübel deutlich schwieriger gestaltet, als zunächst angenommen, rückt Sommer weiter in den Fokus des deutschen Rekordmeisters. Über die letzten Wochen wurde klar: Sollte Nübel nicht zurückkommen können, soll der Gladbacher verpflichtet werden.

Sommer hält sich alle Optionen warm und betont "offene Gespräche"

Nun hat sich der 34-Jährige erstmals wieder selbst zu Wort gemeldet, nachdem er sich - auch über die Weltmeisterschaft hinweg - sehr bedeckt gehalten hatte.

Sein Statement auf borussia.de zu seiner Ausgangslage wird die Fans der Fohlenelf nicht gerade begeistern: "Was meine vertragliche Situation und meine Zukunft angeht, gab es ja bereits vor der WM offene Gespräche mit dem Verein. Diese werden wir in den kommenden Tagen wie vereinbart wieder aufnehmen."

Kurzum: Sommer verweist zwar auf die Vertragsgespräche mit Gladbach, bekennt sich aber weder zu seinem bis zum Sommer laufenden Vertrag, noch deutet er an, auch darüber hinaus unbedingt für die Fohlenelf aufspielen zu wollen.

Yann Sommer
Yann Sommer bei der WM in Katar / Richard Sellers/GettyImages

Viel eher, so macht es den Eindruck, hält er sich alle Optionen offen. Wenig verwunderlich scheint ihn das Bayern-Interesse zu reizen.

Schließlich wird es für ihn voraussichtlich um seine letzte, größere Karriere-Entscheidung gehen. Mit der Aussicht auf eine potenzielle Nummer-eins-Rolle in der Champions League, während insbesondere in der Liga und im DFB-Pokal große Titel denkbar sind, klingt das womöglich bald aus München eintreffende Angebot gleich noch etwas attraktiver.

In Gladbach wiederum hält man von diesem Szenario vor allem eins: Abstand. Ein Winter-Wechsel der unangefochtenen Nummer eins sei für den Klub "überhaupt kein Thema", erklärte Roland Virkus zuletzt. Informationen der Bild zufolge wäre man ab einem Angebot von etwa fünf Millionen Euro aber doch gesprächsbereit.



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