Monaco ziert sich: Das spricht gegen die Nübel-Rückkehr

Daniel Holfelder
Alexander Nübel
Alexander Nübel / Ashley Allen/GettyImages
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Der FC Bayern fahndet mit Hochdruck nach einem Ersatz für Manuel Neuer. Die Wunschlösung heißt nach wie vor Alexander Nübel. Ob sich die Münchner mit der AS Monaco auf ein vorzeitiges Ende der Nübe-Leihe einigen können, steht allerdings in den Sternen.


Einem Bericht der französischen Zeitung L'Équipe zufolge gebe es zwischen den beiden Klubs zwar intensive Verhandlungen. Bislang habe man jedoch keine entscheidenden Fortschritte machen können. Eine Einigung sei derzeit nicht in Sicht.

Das Hauptproblem besteht laut L'Équipe darin, dass sich die Monegassen bei der Suche nach einem Nübel-Ersatz äußerst schwertun. Monaco wolle die eigenen Saisonziele durch einen Abgang des deutschen Torhüters nicht gefährden - außer, es findet sich ein passende Alternative.

ran hatte zuletzt berichtet, dass im Winter außerdem eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro für Nübel anfallen würde.

Sommer beim FC Bayern als Alternative

Eine Alternative für den Fall, dass Nübel im Fürstentum bleibt, haben zumindest die Bayern schon ins Auge gefasst. Mit Gladbachs Yann Sommer steht ein Keeper auf der Liste, der seine Qualitäten in der Bundesliga seit Jahren unter Beweis gestellt hat und dessen Verpflichtung wohl auch leichter zu bewerkstelligen wäre als die Rückholaktion von Nübel.

Dass der Schweizer Nationaltorhüter, dessen Vertrag im Sommer endet, über die Saison hinaus in Gladbach bleibt, gilt als unwahrscheinlich. In den kommenden Tagen werden der 34-Jährige und die Borussia noch einmal Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit aufnehmen. Das kündigte Sommer auf der Vereinshomepage der Fohlen an.

"Was meine vertragliche Situation und meine Zukunft angeht, gab es ja bereits vor der WM offene Gespräche mit dem Verein. Diese werden wir in den kommenden Tagen wie vereinbart wieder aufnehmen", so der Schlussmann. Gut möglich, dass am Ende dieser Gespräche die Bekanntgabe des Wechsels nach München steht.


Fohlen-Urgestein Marcus Breuer im Gespräch mit 90min


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