FC Barcelona

Xavi übernimmt das Kommando bei Barça: Das sind seine 3 Forderungen

Guido Müller
Xavi weist den Weg - und hat drei grundsätzliche Forderungen an die Klubführung
Xavi weist den Weg - und hat drei grundsätzliche Forderungen an die Klubführung / KARIM JAAFAR/GettyImages
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Nachdem der FC Barcelona den Durchbruch in den Verhandlungen mit dem katarischen Klub Al-Sadd bezüglich der Verpflichtung von Xavi Hernández als neuem Trainer erreicht hat, können die Planungen der Katalanen für die Zukunft beginnen. Der neue Boss an der Seitenlinie hat dabei drei grundsätzliche Forderungen.


Medizinische Abteilung soll umstrukturiert werden

Einem Bericht des Radio-Formats Onze (via sport.es) zufolge will Xavi die in den letzten Monaten etwas in Verruf gekommene medizinische Abteilung der Blaugrana von Grund auf umkrempeln.

Angesichts einiger Rückfälle oder länger als erwartet ausfallender Krankenzeiten der verletzten Spieler ist in der Vergangenheit immer wieder Kritik am medizinischen Staff laut geworden. Der Direktor Fußball, Mateu Alemany, soll dem designierten neuen Cheftrainer bereits carte blanche gegeben haben, die komplette Abteilung nach seinen Vorstellungen umzustellen.

Ansu Fati
Brauchte länger als erwartet für seine Rückkehr: Ansu Fati / BSR Agency/GettyImages

Im Zuge dieser Umstellungen könnte auch der langjährige frühere Chef der medizinischen Abteilung, Ricard Pruna, wieder zurück ins Nou Camp kehren. Im September 2020 hatten sich beide Parteien voneinander getrennt.

Siebenköpfiges Assistenz-Team

Im sportlich-organisatorischen Bereich setzt Xavi indes auf Kontinuität und wird den Klub bitten, ihm dasselbe Assistenz-Team zu gewähren wie aus seiner Zeit bei Al-Sadd.

Mit den beiden Co-Trainern Óscar Hernández und Sergio Alegre, dem Athletik-Trainer Iván Torres, dem Physio Carlos Nogueira und den Scouts David Prats, Toni Lobo und Sergio García würde die Mannschaft hinter der Mannschaft sieben Personen zählen.

Ein Flügelstürmer soll im Winter kommen

Die dritte Bitte, bezogen auf direkt sportliche Aspekte, betrifft das Kapitel Neuverpflichtungen. Xavi gilt als Anhänger von reinen Außenstürmern - und setzt deshalb große Erwartungen darin, dass Ousmane Dembélé so bald wie möglich wieder an seine Top-Form herankommt. Der Franzose hatte sich bei seinem Comeback in der Champions League in Kiew aber erneut verletzt.

Wirklich planen kann Barça mit Dembouz weiter nicht. Xavi will deshalb den für den Winter zur Verfügung stehenden Etat von um die 20 Millionen Euro dafür nutzten, noch mindestens einen weiteren Flügelstürmer nach Barcelona zu locken.

Ganz oben auf seiner Liste soll dabei Raheem Sterling von Manchester City stehen, der bei den Skyblues schon seit Längerem nicht über den Status des reinen Ergänzungsspielers hinausreicht.

Raheem Sterling
Mit dem vorhandenen Budget kaum zu finanzieren: Raheem Sterling von Manchester City / Marc Atkins/GettyImages

Alternativ wäre auch Leipzigs Dani Olmo eine Option. Problem bei beiden Spielern: ihr jeweiliger Marktwert liegt weit über den 20 Millionen Euro (Sterling 90 Mio. Euro, Olmo 50 Mio. Euro). Eine Verpflichtung wäre somit eigentlich nur im Rahmen einer Leihe denkbar.

Warum aber sowohl die Engländer als auch die Sachsen darauf eingehen sollten (zumal der FC Barcelona ein direkter Rivale in der Champions League bzw. Europa League werden könnte), bleibt schleierhaft.

Viel wahrscheinlicher ist somit eine kleinere, aber finanzierbare Lösung.

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