Bayern München

Wunschziel Eintracht Frankfurt: Zirkzee will FC Bayern im Winter unbedingt verlassen

Simon Zimmermann
München, Frankfurt - oder doch ganz woanders? Der Weg von Joshua Zirkzee bleibt offen
München, Frankfurt - oder doch ganz woanders? Der Weg von Joshua Zirkzee bleibt offen / Handout/Getty Images
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Joshua Zirkzee will den FC Bayern in diesem Winter offenbar unbedingt verlassen. Eintracht Frankfurt scheint als Abnehmer parat zu stehen. Ein Transfer könnte an unterschiedlichen Vorstellungen der Klubs scheitern.

Bleiben oder gehen? Diese Frage ist im Fall von Joshua Zirkzee weiter nich endgültig beantwortet. Vor dem Spitzenspiel am Freitagabend in Gladbach lobte Bayern-Coach Hansi Flick den 19-jährigen Niederländer: "Aus dem Training bei den Profis kann er viel mitnehmen, aber dann muss er bei der U23 zeigen, was er kann und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Er ist gut vor dem Tor, hat eine starke Technik und gute Dynamik."

Ob das Lob aber ausreicht, um Zirkzee zum Bleiben zu bewegen, bleibt fraglich. Denn der Angreifer ist nur noch die Nummer drei beim Rekordmeister. Deutlich abzulesen ist das an seinen Einsatzzeiten im ersten Halbjahr der Saison. Magere 102 Minuten bei den Profis, verteilt auf fünf Partien, stehen auf Zirkzees Statistikbogen.

Spekuliert wurde über einen Winter-Wechsel des Youngsters deshalb viel. Schon im vergangenen Sommer schien ein Abgang möglich. Für das neue Jahr stand er zunächst beim 1. FC Köln hoch im Kurs, mittlerweile gilt die Frankfurter Eintracht als Wunschziel.

Bericht: Zirkzee drängt auf Winter-Wechsel

"Aktuell sind mir keine Abgänge bekannt, aber es kann alles immer schnell gehen", hielt sich Flick dementsprechend bedeckt. Nach Informationen von Sky will der 19-Jährige unbedingt in diesem Winter wechseln, um endlich wieder mehr Spielpraxis zu erhalten. Die sprach ihm Flick zwar auch zu, allerdings wohl vermehrt bei den Amateuren in Liga drei.

Hansi Flick kritisierte Zirkzee in der Vergangenheit des Öfteren
Hansi Flick kritisierte Zirkzee in der Vergangenheit des Öfteren / Pool/Getty Images

Bei der SGE könnte Zirkzee dagegen in die Fußstapfen des abgewanderten Bas Dost treten und in der Bundesliga wieder eine größere Rolle einnehmen. Glaubt man dem Sky-Bericht, sei es für Zirkzee "keine Option, bei den Bayern bis zum Sommer zu bleiben". Vielmehr könnte Unruhe entstehen, sollte der FCB einen Wechsel verhindern.

Die Eintracht auf der anderen Seite soll weiterhin sehr interessiert sein, möchte aber so schnell wie möglich Planungssicherheit haben und hat auch andere Kandidaten auf dem Zettel.

Leih-Modell mit Kaufoption und Rückkaufklausel als Win-Win?

Die Lösung wäre einfach: Der FC Bayern sollte den Transfer vorantreiben und Zirkzee mindestens bis zum Sommer nach Frankfurt verleihen. Möglich wäre sogar eine Leihe für 1,5 Saisons. Dann könnte der Niederländer beweisen, ob er sich in der Bundesliga dauerhaft durchsetzen kann und vielleicht das Potenzial hat, langfristig die Nachfolge von Robert Lewandowski antreten zu können.

In München steht Zirkzee schließlich noch bis 2023 unter Vertrag. Ein Stolperstein könnte aber die Eintracht bleiben. Denn in Frankfurt soll man sich eine Kaufoption wünschen. Die Verhandlungen bleiben deshalb wohl nicht einfach. Aber es soll in der modernen Fußballwelt ja auch Kaufoptionen mit Rückkaufklauseln geben...

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