Wunschkandidat von Ancelotti: Warum Real Madrid auf einen Kane-Transfer verzichtete - Bericht

Im vergangenen Sommer wurde Harry Kane vor seinem Wechsel zu den Bayern auch bei Real Madrid und Man United gehandelt. Bei den Königlichen soll Kane sogar der Wunschkandidat von Trainer Carlo Ancelotti gewesen sein. Dass Real die Bemühungen nicht intensivierte, soll am Präsidenten gelegen haben.
Real Madrid hat einen Kane-Transfer nicht intensiviert
Real Madrid hat einen Kane-Transfer nicht intensiviert / Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages
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Am Dienstagabend kommt es in der Münchner Allianz Arena zum ersten Teil des Klassiker-Showdowns zwischen dem FC Bayern und Real Madrid. In diesem Halbfinal-Duell der Champions League hätte FCB-Torjäger Harry Kane auch auf der anderen Seite stehen können.

Ehe Kane im vergangenen Sommer zum deutschen Rekordmeister wechselte, galten auch die Königlichen als interessiert. Vor allem, weil mit Karim Benzema ihr langjähriger Mittelstürmer den Verein verließ. Trainer Carlo Ancelotti hätte Kane wohl durchaus gerne in seinem Kader gesehen.

Am Ende wurde daraus bekanntlich nichts. Aus Spanien heißt es vor dem direkten Duell nun, dass vor allem der geplante Transfer von Kylian Mbappé der Hauptgrund dafür gewesen sei, weshalb man die Bemühungen um Kane nicht intensivierte.

Kane war Ancelottis Wunschstürmer

So berichtet Relevo, dass Ancelotti Benzama mit einem neuen Stürmer-Star ersetzen wollte. Kane sei der Wunschkandidat des Italieners gewesen. Real-Präsident Florentino Perez lehnte diesen Plan jedoch ab, weil er vor dem erwarteten Transfer von Mbappé keinen neuen Stürmer holen wollte.

Am Ende verzichtete man komplett auf einen neuen Torjäger von internationalem Topformat. Stattdessen wurde lediglich Joselu von Espanyol Barcelona ausgeliehen. Ancelotti stellte sein Spielsystem auf ein 4-4-2 mit Mittelfeldraute um. Die beiden Flügelstürmer Vinicius Junior und Rodrygo mussten weiter nach innen rücken, Königstransfer Jude Bellingham bekam eine offensivere Rolle als zuvor beim BVB.

In diesem Sommer soll es aus Real-Sicht nun endlich mit dem ersehnten Mbappé-Transfer klappen. Kane ist derweil - trotz einer insgesamt sehr mäßigen Bayern-Saison - in München und der Bundesliga voll eingeschlagen. In 42 Pflichtspielen für den FCB gelangen dem englischen Nationalelf-Kapitän bislang 42 Tore und 13 Vorlagen. In den beiden Duellen gegen die Königlichen will er nun zeigen, dass die Einschätzung von Perez ein Fehler war. Und die letzte Titelchance mit den Bayern wahren.


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