1. FC Köln

Wie Keller beim Effzeh die Gehaltsobergrenze umsetzen möchte

Yannik Möller
Christian Keller (Archivbild)
Christian Keller (Archivbild) / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Der 1. FC Köln wird weiter einen Sparkurs fahren müssen. Dazu zählt für Neu-Geschäftsführer Christian Keller auch das Umsetzen einer Gehaltsobergrenze.


So gut die aktuelle Saison in sportlicher Hinsicht für Köln läuft, so notwendig bleibt ein Sparkurs finanzieller Natur. Nach wie vor ist der Klub längst nicht in Bereichen angekommen, in denen die Zügel gelockert werden könnten.

Das weiß auch Christian Keller. Der neue Sport-Geschäftsführer, erst seit Kurzem im Amt, möchte dahingehend vor allem eine Gehaltsobergrenze angehen. Das von ihm gewählte Mittel soll die geplante Reduzierung des Kader-Etats voranbringen. Das Ziel: Von zurzeit 54 Millionen Euro soll es auf etwa 46 Millionen Euro runter gehen.

Keller plant "Gehaltsstruktur mit klar definierten Prinzipien"

"Wir haben aktuell kein klares Gehaltsgefüge", betonte er gegenüber der Sport Bild. An dieser Stelle setzt er nun an. Es sei nun einer seiner Aufgaben, "eine Gehaltsstruktur mit klar definierten Prinzipien einzuführen".

So sollen Gehälter wie das von Anthony Modeste, das bei etwa 3,5 Millionen Euro pro Jahr liegt, der Vergangenheit angehören. Ein neues Maximum soll voraussichtlich bei rund zwei Millionen Euro liegen - sowohl für Neuzugänge, als auch für Vertragsverlängerungen.

Anthony Modeste
Anthony Modeste / Martin Rose/GettyImages

An diese Decke würden die absoluten Leistungsträger stoßen sowie Spieler, die durch eine Gehaltserhöhung länger an den Klub gebunden werden sollen. Dafür ist Salih Özcan das zurzeit passende Beispiel. Aktuell liegt er bei rund 1,2 Millionen Euro (via Sport Bild), eine Steigerung wäre im neuen Modell also noch möglich.

Jungprofis, so spekuliert der Bericht ein wenig, könnten sich bei etwa 500.000 Euro einpendeln. Ergänzungsspieler, die ansonsten so gut wie keine Rolle spielen, sollen noch darunter liegen.

Die neuen Strukturen sollen dann auch für Steffen Baumgart gelten. Auch mit ihm sind Vertragsgespräche anvisiert. Sein Arbeitspapier, derzeit bis 2023 datiert, soll vorzeitig verlängert werden. Ein allzu großes Plus wird es auch für ihn nicht geben können: Aktuell verdient er ca. 1,2 Millionen Euro.


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