Widersprüchliche Berichte: Hat Gladbach dem FC Bayern den Sommer-Transfer zugesagt?

Henry Einck
Yann Sommer
Yann Sommer / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Findet der ewige Transferpoker um Yann Sommer bald ein Ende? Einem Bericht zufolge soll der FC Bayern eine Zusage von Borussia Mönchengladbach erhalten haben. Es heißt: Der Sommer-Wechsel könnte schon in wenigen Stunden vollzogen werden. Andere Medien widersprechen.


Es ist das Dauerthema der vergangenen Wochen: Wechselt Yann Sommer (34) von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern München? Es scheint jetzt eine finale Antwort auf die häufig gestellte Frage zu geben: Ja, der Transfer steht kurz bevor. Zumindest berichtet das die Sport Bild. Der finale Deal hänge nur noch davon ab, ob Gladbach den ausgemachten Nachfolger tatsächlich holen kann.

Das Magazin berichtet, dass der FC Bayern schon eine Zusage aus Gladbach erhalten haben soll. Die Ablösesumme soll acht Millionen Euro plus einer Million Euro möglicher Bonus-Zahlung betragen. Der Transfer hänge nur noch von Montpellier HSC ab. Die Fohlen haben HSC-Torwart Jonas Omlin (29) als Nachfolger ausgemacht. Konkret heißt das: Gibt Montpellier grünes Licht für den Omlin-Wechsel, wird Sommer zum FC Bayern wechseln. Omlin selbst soll Gladbach schon mündlich zugesagt haben.

Widerspruch von anderen Medien

Andere Medien widersprechen dem Bericht von Sport Bild. So schreibt Sky-Reporter Florian Plettenberg, dass es bis dato keine endgültige Einigung zwischen Bayern und Gladbach gibt. Davon könne noch nicht die Rede sein. Die Parteien befänden sich in intensiven Verhandlungen, es seien aber noch viele Details zu klären. Zwischen den Fohlen und Montpellier seien die Omlin-Verhandlungen noch nicht so weit wie angenommen.

Damit geht der Transferpoker in die nächste Runde. Die Verhandlungen zwischen den Klubs waren zwischenzeitlich sogar schon abgebrochen, wie die BILD am Dienstag berichtete. Die Gladbach-Verantwortlichen forderten von Beginn an acht Millionen Euro ohne Klauseln, um sich davon Ersatzmann Omlin kaufen zu können. Die Bayern starteten mit einem Angebot von vier Millionen, erhöhten wohl nur immer minimal. Das habe dazu geführt, dass die Verhandlungen schließlich zum Erliegen kamen.

In der Folge seien die Gladbacher davon ausgegangen, dass es kein weiteres Angebot der Bayern-Verantwortlichen geben werde. So ließ man auch Omlin und Montpellier wissen, dass der Transfer im Winter wohl nicht zustanden kommen wird. Nun scheint sich das Blatt wieder gewendet zu haben. Die Fohlen haben erneut beim Montpellier-Schlussmann angeklopft. Das plötzliche Umdenken soll beim französischen Club nicht gut angekommen sein.


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