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Werder Bremen

Erstes Werder-Angebot für Giakoumakis abgelehnt - Berater bestätigt Celtic-Interesse

Yannik Möller
Georgios Giakoumakis steht bei Bremen weiter im Fokus
Georgios Giakoumakis steht bei Bremen weiter im Fokus / BSR Agency/Getty Images
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Die Zeichen, dass Werder Bremen in Georgios Giakoumakis den neuen Stürmer gefunden hat, sind klar. Doch eine Verpflichtung ist längst noch nicht gesichert. Während ein erstes Angebot abgelehnt wurde, scheint sich nun auch Celtic Glasgow einmischen zu wollen.


Bislang war Georgios Giakoumakis ein unbeschriebenes Blatt. Durch seine letzte Saison, die er bei VVV-Venlo in der Eredivisie verbracht hat, konnte er auf sich aufmerksam machen. In wettbewerbsübergreifend 33 Spielen konnte er satte 29 Tore erzielen. Deshalb ist er der Spieler, der Werder Bremen im Angriff helfen soll.

Neuzugänge wurden über die letzten Wochen immer mal wieder angekündigt. Der Druck auf Frank Baumann wächst, muss er doch einen möglichst starken Kader für den erhofften Wiederaufstieg zusammenstellen. Giakoumakis gilt inzwischen als der Wunsch-Stürmer des Sport-Geschäftsführers.

Bremen scheitert mit erstem Angebot für Giakoumakis - Celtic steigt als Konkurrent ein

Die Bild sprach zuletzt davon, dass der 26-Jährige für etwa zwei Millionen Euro und etwaige Boni gehen dürfte. Aus den Niederlanden heißt es nun, ein erstes Angebot sei abgelehnt worden. Voetbal Primeur berichtet, dass eben jene zwei Millionen von Werder nicht gereicht haben. Ursprünglich habe Venlo etwa fünf Millionen Euro anvisiert. Eine Summe, die durch den Abstieg aber nicht mehr zu realisieren ist.

Bremen muss also etwas tiefer in die Tasche greifen, will man den Griechen in die 2. Bundesliga locken. Als wäre diese Ausgangslage durch die Finanzprobleme nicht schon problematisch genug, scheint es nun einen Konkurrenten zu geben. Celtic Glasgow aus Schottland soll ebenfalls auf ihn aufmerksam geworden sein.

Sein Berater bestätigte das Interesse sogar schon (via worum.org): "Das ist richtig. Mehr kann ich aber dazu nicht sagen, wir prüfen alle Optionen." Zuvor hatte er Bremen bereits als "großartigen Klub" bezeichnet, dessen Team sein Spieler "sicher gut tun" würde. Was sich schon nach einer Neigung zum deutschen Zweitligisten anhörte, könnte nun noch ins Wackeln geraten.

Die Zeit drängt also. Zum einen, weil es mit Celtic nun einen weiteren Interessenten gibt. Dieser könnte Giakoumakis umwerben und ihn für einen Wechsel begeistern. Zum anderen, weil Bremen Neuzugänge schlichtweg dringend braucht. Das hat auch der sehr durchwachsene Saisonstart nochmals unter Beweis gestellt.

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