Werder Bremen

Werder Bremen will Ole Werner - Vertragsfrage verhindert (noch) eine Einigung

Simon Zimmermann
Ole Werner macht sich bereit für den Trainerjob in Bremen
Ole Werner macht sich bereit für den Trainerjob in Bremen / Karina Hessland/GettyImages
facebooktwitterreddit

Werder Bremen muss nach dem Anfang-Schock schnell einen neuen Trainer präsentieren. Favorit ist Ole Werner, bei dem es jetzt ganz schnell gehen könnte. Sollten wichtige juristische Fragen zu seiner Vertragssituation geklärt werden.


Ole Werner soll Werder Bremen als Anfang-Nachfolger übernehmen. Der ehemalige Kieler Erfolgscoach gilt als klarer Favorit in der Gunst der SVW-Bosse. Auch wenn Sportchef Frank Baumann gegenüber der Deichstube erklärte, dass er sich "nicht zu einzelnen Namen äußern" werde.

Frank Baumann
Frank Baumann will sich offiziell nicht zu möglichen Trainer-Namen äußern / Stuart Franklin/GettyImages

Doch der Kontakt mit dem 33-Jährigen ist längst hergestellt. Fraglich bleibt aber noch der Zeitpunkt der Verpflichtung. Klar ist, mindestens am kommenden Wochenende wird noch einmal Interimscoach Danijel Zenkovic an der Seitenlinie stehen - zumal es für Werder am Samstagabend gegen Kiel geht (20.30 Uhr).

Offene Vertragsfrage bei Werner

Die Verpflichtung des Wunschtrainers stockt aber auch noch an rechtlichen Dingen. "Ole Werner hat noch einen bestehenden Arbeitsvertrag bis zum 30.06.2022 bei Holstein Kiel", erklärte KSV-Manager Uwe Stöver am Montag gegenüber der Bild.

Werner dagegen gehe davon aus, dass sein Vertrag nicht mehr gültig ist. Der 33-Jährige erfährt dabei laut Bild die Unterstützung von einigen Juristen. Demnach habe er im September zum Ende des übernächsten Monats (30.11.) gekündigt. Seit der Kündigung habe er auch kein Gehalt mehr bezogen.

Sollte diese Darstellung juristisch bestätigt werden, könnte Werner zum 1. Dezember offiziell neuer Werder-Coach werden, ohne dass eine Abfindung/Ablöse an Kiel gezahlt werden muss. Am 3.12. stünde dann sein Debüt im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue an.

Werder hat Plan B - Schnelle Einigung mit Werner wird angestrebt

Doch am Osterdeich will man nicht allein auf Werner vertrauen. Zumal auch in Sachen Gehalt und Vertragsdauer keine endgültige Einigung erzielt sein soll. Wie die Bild weiter berichtet, haben die Verantwortlichen noch weitere Kandidaten in der Hinterhand. Zu diesen soll auch Ex-HSV-Coach Daniel Thioune zählen.

Wunschlösung ist und bleibt aber Ole Werner. Gut möglich, dass es hier zeitnah eine Einigung geben wird.

facebooktwitterreddit