Werder Bremen

Nachzahlungen in Höhe von 3,5 Millionen Euro: Klaassen, Eggestein und Co. lassen die Werder-Kassen klingeln

Dominik Hager
Frank Baumann und der SVW dürfen sich über üppige Nachzahlungen freuen
Frank Baumann und der SVW dürfen sich über üppige Nachzahlungen freuen / Stuart Franklin/GettyImages
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Der SV Werder Bremen kann sich neben dem Aufstieg auch noch über eine erhebliche Summe an Transfer-Nachzahlungen freuen. Während die Werderaner für Marvin Ducksch ca. 500.000 Euro nachzahlen mussten, klingelt die Klasse nun im positiven Sinne.


Der SV Werder Bremen musste sich nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga von einigen wichtigen Spielern trennen. Die Norddeutschen hatten aber bis zuletzt noch nicht für alle transferierten Spieler die volle Ablöse kassiert. BILD-Angaben zufolge dürfen sich die Bremer noch über Nachzahlungen für Maximilian Eggestein (Freiburg), Kevin Möhwald (Union Berlin), Ludwig Augustinsson (FC Sevilla) und Davy Klaassen (Ajax Amsterdam) freuen.

Frank Baumann bestätigte dies gegenüber der BILD: "Wir haben noch eine schöne Summe an Transfer-Nachzahlungen erhalten. Gemeinsam mit den ausgeliehenen Spielern, bei denen es noch den ein oder anderen Verkauf geben wird, können wir dadurch zum Großteil den Transfererlös abdecken, den wir uns zum Ziel gesetzt haben", so der Werder-Geschäftsführer.

3,5 Millionen Euro für Werder Bremen: Weitere Einnahmen möglich

Die Nachzahlungen sollen insgesamt 3,5 Millionen Euro umschließen, was für einen Klub wie Werder schon eine ordentliche Hausnummer ist. Aufgrund des Millionen-Segens müssen sich die Bremer aus wirtschaftlicher Sicht nun von keinem Leistungsträger zwingend trennen.

Offenbar kann der Klub sogar auf weitere Einnahmen setzen.
"Wir können in den nächsten Jahren noch einiges an Nachzahlungen dazuverdienen", stellte Baumann klar. Möglich wären weitere Einnahmen beispielsweise, wenn Josh Sargent und Milot Rashica transferiert werden. Das Duo stieg schließlich mit Norwich City aus der Premier League ab.

Es sieht also gar nicht so schlecht aus für die Werderaner, die erst kürzlich mit Amos Pieper einen überraschenden Transfer-Coup gelandet haben. Der ehemalige Bielefelder und U21-Europameister wird die Innenverteidigung der Bremer verstärken.


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