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Werder Bremen

Breaking: Werder Bremen entlässt Kohfeldt - Schaaf übernimmt!

Stefan Janssen
Florian Kohfeldt.
Florian Kohfeldt. / Alexander Hassenstein/Getty Images
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Werder Bremen hat sich von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Thomas Schaaf wird die Mannschaft im letzten Saisonspiel betreuen und soll den Abstieg verhindern.


Der SV Werder Bremen zieht vor dem Saisonfinale doch noch die Reißleine und hat sich nach der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Das gab der Bundesligist am Sonntag bekannt. "Leider hatten wir nach dem Spiel in Augsburg nicht mehr die Überzeugung, mit Florian Kohfeldt den Klassenerhalt schaffen zu können. Daher haben wir am Abend nach dem Spiel mit den Gremien beraten und sind am Ende zu dieser Entscheidung gekommen", erklärt Geschäftsführer Frank Baumann in der offiziellen Mitteilung.

"Wir sind weiterhin überzeugt, dass Florian Kohfeldt ein hervorragender Trainer ist, allerdings waren wir uns einig, jetzt noch einmal eine Veränderung vorzunehmen, um doch noch den Klassenerhalt zu erreichen. Wir danken Florian für alles, was er für Werder getan hat und wünschen ihm alles erdenklich Gute", heißt es weiter.

Der Nachfolger für das letzte Spiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach steht auch schon fest: Thomas Schaaf wird kurzzeitig auf die Trainerbank des SV Werder zurückkehren. Schaaf war schon einmal 14 Jahre lang Trainer der Norddeutschen und gewann 2004 das Double. Das Engagement des 60-Jährigen ist auf das eine Spiel am Wochenende begrenzt.

"Wir sind froh, dass Thomas diese Aufgabe in der für den Verein so prekären Situation übernimmt. Wir erhoffen uns von ihm, dass er seine Erfahrung einbringen und die Spieler für das letzte Saisonspiel bestens einstellen kann. Es wird darum gehen, ihnen die unbedingte Überzeugung und den absoluten Willen für das letzte Saisonspiel und eventuell auch für die Relegation mit auf den Weg zu geben, um unser Ziel zu erreichen", wird Baumann zitiert.

Thomas Schaaf
Thomas Schaaf. / Nigel Treblin/Getty Images

Schaaf blickt optimistisch auf die kommende Aufgabe gegen Gladbach: "Das ist natürlich eine riesige Herausforderung, aber wir haben noch alle Möglichkeiten, um in der Liga zu bleiben. Wir haben nur wenig Zeit, werden aber alles tun, um mit Leidenschaft, Zuversicht und dem Glauben an unsere eigene Stärke in die Partie zu gehen und am Ende erfolgreich zu sein."

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