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Werder bei Kyereh wohl raus: Tendenz pro Freiburg

Dominik Hager
Daniel-Kofi Kyereh wechselt wohl nicht zum SVW
Daniel-Kofi Kyereh wechselt wohl nicht zum SVW / Cathrin Mueller/GettyImages
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Mit den ablösefreien Transfers von Niklas Stark und Amos Pieper hat der SV Werder schon früh im Sommer ein ordentliches Zeichen gesetzt. Erhoffte Verstärkungen in der Offensive bleiben aber zunächst Fehlanzeige. Der SVW wird bei Wunschspieler Daniel-Kofi Kyereh wohl leer ausgehen.


Mit 13 Toren und elf Vorlagen gehörte Daniel-Kofi Kyereh zu den auffälligsten Zweitliga-Spielern. Der 26-jährige offensive Mittelfeldspieler vom FC St. Pauli wird seitdem mit mehreren Bundesliga-Klubs in Verbindung gebracht.

BILD-Angaben zufolge wäre Werder Bremen dazu bereit, für die Dienste des Spielers an die Schmerzgrenze zu gehen - jedoch scheint das nicht genug zu sein. Dem Bericht zufolge favorisiert Kyereh, der derzeit im Türkei-Urlaub verweilt, andere Optionen.

Bundesliga-Klubs und Besiktas wollen Kyereh: Keine Chance für Werder

Im Rennen sollen sich unter anderem die Bundesliga-Klubs Freiburg, Mainz, Gladbach und Stuttgart sowie der türkische Top-Klub Besiktas Istanbul befinden. Aufgrund der Tatsache, dass der SVW laut Aussagen von Frank Baumann wohl mit dem geringsten Etat aller Bundesliga-Klubs ins Rennen geht, kann man davon ausgehen, dass er bei den anderen Klubs mehr verdienen kann.

Die sportliche Perspektive wäre beim SVW hingegen top. Der 26-Jährige könnte in der Offensive als zentraler Schlüsselspieler die beiden Spitzen Ducksch und Füllkrug bedienen. Zudem hätte er beste Einsatzchancen, zumal die Bremer voll auf den Kreativspieler setzen würden. Auch Werder-Legende Ivasn Klasnic sprach sich öffentlich für einen Wechsel aus.

"Er muss darauf achten, in welchem Verein er wirklich die Möglichkeit hat zu spielen. Ich denke, er würde eher bei Werder zum Zug kommen als bei Freiburg oder Gladbach. Deshalb würde ich ihm raten, nach Bremen zu wechseln", erklärte der ehemalige Angreifer gegenüber der BILD.

Entscheidung im Juni: Freiburg in der Pole Position?

Eine Entscheidung im Kyereh-Poker soll noch im Juni fallen. Wenig Zeit also für die Vereine, sich in die richtige Position zu bringen. Werder hat aber höchstens noch Außenseiter-Chancen und ist laut Sky-Angaben sogar bereits aus dem Rennen. Der TV-Sender meldet, dass die Tendenz des ghanaischen Nationalspielers in Richtung Freiburg geht.


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