VfL Wolfsburg

Von der Wölfe-Ersatzbank in die Türkei? Mehmedi vor Wechsel zu Sahin-Klub

Dominik Hager
Admir Mehmedi steht vor einem Abschied aus Wolfsburg
Admir Mehmedi steht vor einem Abschied aus Wolfsburg / Martin Rose/GettyImages
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Der VfL Wolfsburg wirft in dieser Spielzeit zahlreiche Fragezeichen auf. Bei der 0:1-Niederlage gegen den VfL Bochum erwies sich vor allem die Offensive - mal wieder - als erschreckend harmlos. Trotzdem möchte der Klub einen Angreifer loswerden. Angaben von Sky zufolge zieht es Admir Mehmedi in die Türkei.


Der 30-jährige Admir Mehmedi gehört zu den absoluten Bundesliga-Dauerbrennern. Der Schweizer hat für den SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen und den VfL Wolfsburg bereits 193 Bundesliga-Spiele absolviert. In der laufenden Spielzeit reichte es aber nur für einen einzigen dreiminütigen Einsatz am ersten Spieltag gegen den VfL Bochum. Seitdem muss der Offensivspieler von der Bank oder Tribüne aus zusehen, wie seine Wölfe immer weiter an Boden verlieren.

Mehmedi trotz Krise nicht weiter benötigt: Wolfsburg hat offensiv die freie Auswahl

Trotz der Wolfsburger Misere scheint der Klub jedoch nicht mehr mit Mehmedi zu planen. Verständlich ist dies prinzipiell schon, weil die Wölfe mit Spielern wie Steffen, Lukebakio, Philipp, Waldschmidt, Nmecha und Weghorst in der Offensive ohnehin breit besetzt sind. Die Probleme des VfL dürften jedenfalls nicht an der individuellen Qualität der Offensivspieler festzumachen sein.

Mehmedi vor Wechsel zu Antalyaspor: Ablöse wohl überschaubar

Sahin
Antalyaspor-Coach Nuri Sahin darf sich wohl auf einen neuen Offensivspieler freuen / Anadolu Agency/GettyImages

Demnach soll Mehmedi nicht beim VfL mithelfen, die Saison noch zu retten, sondern selbiges in der Türkei machen. Sky-Angaben zufolge steht der Routinier unmittelbar vor einem Wechsel zu Antalyaspor in die Süper Lig. Das Team von Trainer Nuri Sahin rangiert derzeit auf dem 15. Platz und befindet sich in der Nähe der Abstiegszone. Mehmedi soll zukünftig das Offensivspiel der viertschlechtesten Offensive der Liga beleben.

Die Ablösesumme dürfte höchst überschaubar bleiben. Der Kicker hat schließlich nur noch bis 2022 Vertrag und der VfL keine Verwendung mehr für ihn. Informationen hierzu gibt es allerdings noch nicht.


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