VfB Stuttgart

Die Transferpläne beim VfB: Bewegung bei Mavropanos, Gonzalez und Kalajdzic

Jan Kupitz
Konstantinos Mavropanos soll beim VfB Stuttgart bleiben
Konstantinos Mavropanos soll beim VfB Stuttgart bleiben / Pool/Getty Images
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Der Transfermarkt kommt beim VfB Stuttgart langsam ins Rollen. Nachdem die Torhüter bereits getauscht wurden, wollen sich Sven Mislintat und Co. an die nächsten Aufgaben heranwagen.


Für den zum BVB abgewanderten Gregor Kobel (15 Millionen Euro) konnten die Schwaben am Mittwoch mit Florian Müller den passenden Ersatz vorstellen. Da der 23-Jährige laut kicker-Angaben zunächst nur eine Basisablöse von fünf Millionen Euro kostet, konnte der VfB durch den Torwartwechsel schon einmal das erste Transferplus verzeichnen.

Weitere Einnahmen werden durch den Verkauf von Nicolas Gonzalez zustande kommen. Obwohl zuletzt alles daraufhin deutete, dass sich der Argentinier der AC Florenz anschließen wird, soll er laut Angaben des Guardian nun vor einem Wechsel zu Brighton & Hove Albion stehen - rund 29 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum!

Ob neben dem Linksaußen auch Sasa Kalajdzic abgegeben wird, ist noch offen. Ausschließen kann man dies allerdings auf keinen Fall. Wie wir bereits am Dienstag berichteten, waren die Berater des baumlangen Angreifers zu Gesprächen bei der AC Milan - mit seinem Profil würde der Österreicher einen sehr guten Backup bzw. Nachfolger des legendären Zlatan Ibrahimovic abgeben, der vermutlich in seine letzte Profisaison geht und zuletzt häufiger mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

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Kalajdzic bei der EM / JUSTIN SETTERFIELD/Getty Images

Der kicker bestätigt, dass die Rossoneri sehr an Kalajdzic interessiert seien und sich in den Verhandlungen um den 23-Jährigen einen Vorsprung erarbeiten wollen - noch bevor Harry Kane die Spurs verlässt und gute Mittelstürmer auf dem Markt im Preis stark ansteigen. Das Fachblatt nennt eine Ablösesumme von 25 Millionen, die für den bis 2023 beim VfB unter Vertrag stehenden Angreifer fällig würden.

Schlägt Milan nicht für diesen Preis zu, dürfte es sehr wahrscheinlich ein anderer Verein tun. Auch RB Leipzig wird immer wieder als Abnehmer genannt.

VfB winken satte Transfererlöse - Einigung bei Mavropanos in Sicht

Den Schwaben winken auf der einen Seite somit Transfererlöse von 50 bis 60 Millionen Euro, auf der anderen Seite müsste man aber auch extrem wichtige Leute ziehen lassen. Mit einem Mislintat an Bord darf man sich aber sicher seien, dass auch diese Abgänge adäquat aufgefangen würden.

Eine Personalie, die im Ländle derzeit ebenfalls heiß diskutiert wird, ist Konstantinos Mavropanos, der in der vergangenen Saison vom FC Arsenal ausgeliehen war. Der Grieche hat bei den Gunners jedoch keine Zukunft und wird dem VfB wohl erhalten bleiben. Das Portal Football.London berichtet, dass die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen sehr weit fortgeschritten seien - rund acht Millionen Euro Ablöse würden fällig, um den Innenverteidiger langfristig an den VfB zu binden.

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