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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart droht Kalajdzic-Abgang: Der Stand der Dinge

Jan Kupitz
Was wird aus Sasa Kalajdzic?
Was wird aus Sasa Kalajdzic? / Ian MacNicol/Getty Images
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Der VfB Stuttgart spielt eine fantastische Saison und hat diese nicht zuletzt den Toren von Sasa Kalajdzic zu verdanken. Doch gute Leistungen wecken bekanntlich Begehrlichkeiten - wird der Österreicher im Sommer zum Goldesel der Schwaben?


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"Wenn wir rein sportlich entscheiden würden, dann fehlt dieser Mannschaft nicht viel - außer Zeit, sich weiterzuentwickeln. Wenn wir Rahmenbedingungen haben, die uns erlauben, keinen Spieler abzugeben, dann wäre das der beste Weg der Entwicklung", wird Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat nach der bislang bärenstarken Saison (Tabellenplatz acht mit Tuchfühlung zum internationalen Geschäft) vom kicker zitiert.

Die Frage, die sich im Ländle allerdings stellt: Kann der VfB diese Rahmenbedingungen überhaupt schaffen, um sein Team zusammenzuhalten? In Zeiten der Coronapandemie ist das nur schwer vorstellbar, weshalb auch der kicker schreibt, dass (namhafte) Sommerabgänge "nicht unwahrscheinlich" seien.

Eigentlich galten Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka lange Zeit als potenzielle Goldesel, die dem VfB das dicke Geld in die Kassen spülen könnten. Doch das Duo hat mit argen Verletzungsproblemen zu kämpfen, Wamangituka fällt mit einem Kreuzbandriss sogar bis tief in den Herbst hinein aus. Die allerersten Wechselkandidaten sind die beiden Offensivraketen nicht mehr.

Kalajdzic-Verlängerung "nicht in Sicht" - Abgang unausweichlich?

Stattdessen rückt vor allem Sasa Kalajdzic in den Fokus, der mit 13 Bundesligatreffern eine überragende Saison spielt und sich damit naturgemäß ins Schaufenster gespielt hat. Da der Österreicher nur noch bis 2023 im Ländle unter Vertrag steht und eine Verlängerung gemäß kicker-Angaben "aktuell weder in Planung noch in Sicht" ist, kann man sich beim Zwei-Meter-Riesen unweigerlich einen Wechsel vorstellen.

Das Interesse am 23-Jährigen soll "in ganz Europa groß" sein, dazu nennt das Fachmagazin auch RB Leipzig und Borussia Dortmund als potenzielle Abnehmer - wenngleich es sich bei den beiden deutschen Topklubs erstmal nur um reines Namedropping zu handeln scheint. Aber man weiß ja nie, wie die Dinge sich entwickeln.

Sasa Kalajdzic
In der Luft ist Kalajdzic eine Waffe / Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Mislintat scheint jedenfalls für den Fall der Fälle gerüstet zu sein und nennt bereits ein Preisschild, mit dem die potenziellen Interessenten rechnen müssen: "Wenn wir Spieler für 30 Millionen Euro verkaufen, dann muss ich auch in der Lage sein, zumindest für 10 oder 15 Millionen zwei, drei gute Jungs wieder dazuzuholen. Das ist mein Job."

Einer, dessen Name in diesem Zusammenhang fällt, ist Alou Koul. Nachdem bereits australische Medien von einem VfB-Interesse am 19-Jährigen von den Central Coast Mariners berichtet haben, bestätigt der kicker diese Informationen. Die Zeichen ständen gut, "dass er den Weg nach Stuttgart findet".

90min hat den Youngster bereits genau unter die Lupe genommen.

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