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VfB Stuttgart geht bei Medic leer aus - Doch der Schuh drückt woanders

Dominik Hager
Jakov Medic muss beim FC St. Pauli bleiben
Jakov Medic muss beim FC St. Pauli bleiben / Cathrin Mueller/GettyImages
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Der VfB Stuttgart hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um die Dienste von Jakov Medic bemüht. Der Innenverteidiger wird jedoch bei St. Pauli bleiben, weil er von diesem keine Freigabe für einen Wechsel erhält.


Jakov Medic wird nicht zum VfB Stuttgart wechseln. Obwohl sich der Spieler seit einiger Zeit mit den Schwaben einig ist, hat sein Arbeitgeber St. Pauli einem Transfer eine Absage erteilt. Dies berichtete Sky-Redakteur Dennis Bayer via Twitter.

Medic kommt nicht nach Stuttgart: Die Probleme liegen jedoch ohnehin in der Offensive

Ganz so schlimm ist diese Nachricht für die Stuttgarter aber eigentlich nicht. Die Defensive macht einen stabilen Eindruck und hat in den ersten fünf Pflichtspielen nur vier Gegentore kassiert. Mit Anton, Mavropanos und Ito verfügt der VfB über sehr verlässliche Innenverteidiger, wenngleich die Luft hinter dem Trio schon ein wenig dünn wird und lediglich Rechtsverteidiger Stenzel und der junge Aidonis als Alternativen parat stünden.

Trotzdem muss sich der VfB eigentlich mehr Sorgen um die Offensive machen. In der Bundesliga hat man bislang mickrige drei Tore erzielen können, die allesamt von Sasa Kalajdzic vorbereitet worden sind. Der Wechsel des Sturm-Hünen in die Premier League ist für das Team kaum zu kompensieren, da bislang auch wenig Qualität eingekauft wurde. Weder Luca Pfeiffer, noch Juan José Perea können in Top-Ligen einen Leistungsnachweis vorlegen und haben auch nicht gerade den besten Start erwischt.

Dass der VfB hier noch in letzter Minute nachlegen kann, wäre um einiges wichtiger als ein weiterer Innenverteidiger.


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