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Vertragsende 2023: Wie Passlack seine Zukunft plant

Dominik Hager
Felix Passlack steht vor einer ungewissen Zukunft
Felix Passlack steht vor einer ungewissen Zukunft / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Felix Passlack kämpft beim BVB inzwischen seit vielen Jahren um den Durchbruch. Der aus der eigenen Jugend kommende Rechtsverteidiger hat es bislang jedoch nie geschafft, einen Platz als Stammspieler zu ergattern. Eigentlich erscheint ein Vereinswechel die einzige sinnvolle Option zu sein. Der 24-Jährige hängt allerdings an den Schwarz-Gelben.


Angesichts der dürftigen Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite wäre die Tür für Felix Passlack eigentlich immer offen gewesen. Dem Dortmunder Eigengewächs fehlt es aber schlichtweg an Klasse, um bei einem solch großen Verein Stammspieler zu sein. In der laufenden Spielzeit durfte der Außenverteidiger lediglich 136 Spielminuten sammeln. Dies war gewissermaßen auch vor dem Saisonstart schon abzusehen.

Passlack entschied sich im Sommer dennoch dafür, ein Angebot von Olympiakos Piräus auszuschlagen und es weiterhin in Dortmund zu versuchen. "Es war am letzten Transfertag in Griechenland, die noch länger aufhatten als in Deutschland, aber das war zu kurzfristig", erklärte der Borusse gegenüber der WAZ.

Passlack würde gerne bleiben: Abschied dennoch möglich

Seine Zukunft hängt jedoch in der Schwebe, da sein Kontrakt im Sommer 2023 endet. Passlack verdeutlichte zwar, dass er "natürlich am liebsten beim BVB bleiben" würde, schränkte jedoch zugleich ein: "Wenn das nicht geht, muss man sich als Fußballer halt Gedanken machen. Das ist ja völlig normal."

Prinzipiell erachtet Passlack auch schon einen Winter-Wechsel als möglich. "Das ist schwierig zu sagen. Denn wenn das Richtige kommt, macht man sich natürlich Gedanken", äußerte sich der BVB-Spieler. Nun möchte er "die nächsten Wochen und Monate abwarten, um eine endgültige Entscheidung zu treffen".

Eigentlich ergibt für den 24-Jährigen, der inzwischen seit locker drei, vier Jahren stagniert, nur ein Wechsel Sinn. Borussia Dortmund ist einfach einen Ticken zu hoch für seine Kragenweite. Auch Edin Terzic scheint nicht allzu überzeugt von ihm zu sein. Immerhin baut er seit der Meunier-Verletzung auf Niklas Süle hinten rechts, der ja eigentlich in die Innenverteidigung gehört.


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