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Verkauf von Hakimi & Co.: Kratzt Real das Geld für Havertz und Camavinga zusammen?

Kai Havertz
Bekommt Real Madrid doch noch genug Geld für Kai Havertz zusammen? | Quality Sport Images/Getty Images

Eigentlich wollte Real Madrid in diesem Transfersommer aufgrund der Corona-Pandemie nicht so viel Geld ausgeben. Durch den Verkauf von Achraf Hakimi und weiteren zu erwartenden Einnahmen könnte sich das aber ändern - sind Kai Havertz und Eduardo Camavinga doch wieder ein Thema?

Etwa 40 Millionen Euro (plus Boni) wird sich Inter Mailand die Dienste von Achraf Hakimi kosten lassen. Eine sehr stolze Summe, vor allem in der aktuellen Zeit, über die sich Real Madrid freuen darf. Doch Hakimi ist längst nicht der einzige, der den Königlichen eine ordentliche Einnahme bescheren könnte: Real hat mit Dani Ceballos oder James Rodriguez weitere Verkaufskandidaten in den eigenen Reihen.

Ceballos ist aktuell an den FC Arsenal ausgeliehen und die Gunners würden ihn gerne in London behalten. Trainer Mikel Arteta bestätigte am Mittwoch, dass man sich mit Real in Gesprächen über eine feste Verpflichtung befindet. Laut transfermarkt.de hat Ceballos einen Marktwert von 32 Millionen Euro und wesentlich günstiger dürfte er auch nicht werden: Sein Vertrag in Madrid läuft noch bis 2023.

Dani Ceballos wird womöglich bei Arsenal bleiben - und Real eine ordentliche Transfersumme bringen
Dani Ceballos wird womöglich bei Arsenal bleiben - und Real eine ordentliche Transfersumme bringen | Harriet Lander/Copa/Getty Images

Mit James Rodriguez haben die Madrilenen einen weiteren Spieler, der bei einem entsprechenden Angebot wohl wechseln kann. Der Kolumbianer kommt kaum zum Einsatz, zudem wäre es die letzte Möglichkeit, eine Ablöse zu generieren, da sein Vertrag 2021 ausläuft. Konkrete Angebote scheint es bisher aber nicht zu geben.

Verpflichtung von Havertz und Camavinga doch möglich?

Neben Hakimis Wechsel dürfte auch der Ceballos-Deal Formsache sein, kann Real dann auch noch James verkaufen, wären Einnahmen an die 100 Millionen Euro möglich. Dies könnte den eigentlichen Plan, bei Neuverpflichtungen etwas vorsichtiger zu agieren, wieder umwerfen - und Kai Havertz oder Eduardo Camavinga wieder ins Spiel bringen.

Eduardo Camavinga
Der erst 17-jährige Eduardo Camavinga gilt als Riesentalent | Jean Catuffe/Getty Images

Sowohl Bayer Leverkusen als auch Camavingas Verein Stade Rennes sollen angeblich Ablösen im dreistelligen Millionenbereich fordern, weswegen Real vorerst Abstand von den Verpflichtungen der beiden nahm. Vor allem bei Camavinga sollte sich aber, nicht nur durch Corona, noch ein wenig am Preis schrauben lassen, sodass Real vielleicht doch genug Geld zusammenkratzen kann, um einen der beiden Wunschspieler nach Madrid zu holen.

Der Faktor Zeit dürfte den Blancos dabei in die Karten spielen, schließlich ist der Transfermarkt bis zum 5. Oktober geöffnet. Allen Vorsätzen zum Trotz könnte es in Madrid also doch wieder einen spektakulären Transfersommer geben.