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1. FC Union Berlin

Dritter Anlauf in der Bundesliga: Rönnow will endlich spielen

Stefan Janssen
Frederik Rönnow.
Frederik Rönnow. / Frederic Scheidemann/Getty Images
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Frederik Rönnow will nach seinem Wechsel zu Union Berlin endlich Stammkeeper in der Bundesliga werden. Bei Eintracht Frankfurt und dem FC Schalke hatte es nicht geklappt.


Als Nummer eins wechselte Frederik Rönnow 2018 von Bröndby IF zu Eintracht Frankfurt. Doch lange sollte er es bei der SGE nicht sein: Kurz vor Ende des Transferfensters wurde noch Kevin Trapp verpflichtet - und Rönnow musste auf die Bank. Dass er fortan keine Chance mehr erhielt, im Tor zu stehen, beklagte er öffentlich.

Es folgte eine Leihe zum FC Schalke 04 in der vergangenen Saison. Schalke brauchte nach dem Nübel-Abgang eine neue Nummer eins und Rönnow rechnete sich gute Chancen aus. Am Ende wurden es dann aber doch nur elf Spiele, teils wegen Verletzungen, teils wegen der katastrophalen Saison mit verschiedenen Trainern und Vorstellungen.

Jetzt wagt Rönnow den dritten Anlauf in der Bundesliga. Bei Union Berlin will er Stammkeeper Andreas Luthe Konkurrenz machen und endlich einen festen Platz zwischen den Pfosten erobern. "Ich will spielen", sagte er bei seinem ersten Mediengespräch nach seinem Wechsel (via kicker). "Ich respektiere meine Kollegen auf der Torwartposition. Ich weiß, dass Andi eine wirklich gute Saison gespielt hat. Ich habe Geduld, aber ich bin auch ein Wettkämpfer."

"Ich bin sicher, ich bekomme meine Chance"

Was Rönnow will, ist eine echte Chance. Die hatte er in Frankfurt nicht, in Schalke nur zeitweise. In Berlin bekommt er sie wohl: "Mir wäre es natürlich lieber gewesen, man hätte mir gesagt, ich sei sicher die Nummer eins. Aber ich nehme die Herausforderung an. Es geht nicht so sehr um die anderen Jungs, es geht um mich. Ich kenne mich und meine Qualitäten. Ich bin mir sicher, ich bekomme meine Chance."

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