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1. FC Union Berlin

Stichelei nach Sieg in Bochum: Max Kruse schießt gegen "Ruhrpottassis"

Dominik Hager
Max Kruse hat sich bei den Bochum-Fans keine Freunde gemacht
Max Kruse hat sich bei den Bochum-Fans keine Freunde gemacht / Lars Baron/GettyImages
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Max Kruse ist ein Spieler, der für klare Aussagen bekannt ist - und mit diesen auch gerne mal aneckt. Der Union-Angreifer nahm sich im Radio-Interview mit WDR 2 die Bochum-Fans vor und sendete darüber hinaus über die Sozialen Medien einen Gruß an die "Ruhrpott-Assis".


Mit einem sehenswerten Tor sicherte Max Kruse den Berlinern drei Zähler gegen den VfL Bochum. Ein Sieg, der dem Routinier besonders schmeckte, zumal man den Bochumer Anhängern auf diese Art und Weise am besten eins auswischen konnte.

"Habe selten so asoziale Fans wie hier erlebt", erklärte der Angreifer. Zuvor wurden er und seine Kollegen mit Bechern beworfen und beleidigt.

Kruse veröffentlicht Instagram-Story: "Haben sich alle Ruhrpottassis versammelt"

Später im Mannschaftsbus legte der ehemalige Nationalspieler auch noch mit einer Instagram-Story nach.

"Solche Siege wie heute schmecken am besten. Bochum ist immer ein sympathischer Verein gewesen und ich weiß, dass 80 bis 90 Prozent der Fans immer noch sympathisch sind", erklärte er.
"Heute war wieder so ein Tag, wo sich alle Ruhrpottassis in Bochum versammelt haben und einfach mal dachten, 'Heute gehen wir ins Stadion.' Das hat man gleich gemerkt", führte er fort.
"Das war wohl heute nichts", stichelte er abschließend hämisch gegenüber seine "liebgewonnenen Bochumer Anhänger".

Max Kruse darf sich sicherlich schon auf einen "freundlichen" Empfang beim nächsten Wiedersehen mit den VfL-Fans freuen. Allerdings ist Kruse genau der Typ, der sich mit solchen Auseinandersetzungen besonders pushen kann.







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