Gladbach-Transfer eine Option für Niclas Füllkrug?

Jan Kupitz
Niclas Füllkrug
Niclas Füllkrug / Stuart Franklin/GettyImages
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Niclas Füllkrug wird im Sommer sehr wahrscheinlich den Verein wechseln und versuchen, auf der Karriereleiter noch einmal eine Sprosse nach oben zu klettern. Borussia Mönchengladbach soll dahingehend eine Option sein.


Im Winter dürfte es nichts mehr werden mit einem Transfer von Niclas Füllkrug - das haben die Verantwortlichen des SV Werder Bremen bereits durchblicken lassen. Und auch der Stürmer selbst sieht sich in der Rückrunde wohl am Osterdeich.

Nach der Saison dürfte sich die Gemengelage aber verändern. Sein Beraterwechsel zu Beginn dieses Jahres hat für ordentliche Wellen gesorgt und den Hintergrund, dass Füllkrug im Sommer noch einmal eine neue Herausforderung annehmen möchte. Beim passenden Angebot sollen die Bremer gesprächsbereit sein.

"Im Sommer ist er spätestens weg", machte Sky-Experte Florian Plettenberg bei 'Transfer Update - die Show' deutlich. Die Frage ist nur, wohin es den Angreifer ziehen könnte.

Die Ende des vergangenen Jahres aufgekommenen Gerüchte um einen Wechsel zum FC Bayern kann man wohl wieder in die Schublade legen. Stattdessen nennt Sky sechs mögliche Vereine, wo Füllkrug landen könnte - fünf davon mehr oder weniger als Name-Dropping. Aber ein Klub scheint tatsächlich eine etwas konkrete Spur werden zu können.

"Wir hören, dass Gladbach auch eine Option für Füllkrug sein könnte", verriet Plettenberg und ergänzte, dass die Borussia ein "geiler Verein" für den Stürmer sei.

Gladbach und Füllkrug - da war doch was?

Zur Erinnerung: Schon 2018 hatten die Fohlen heftig um Füllkrug - damals noch in den Diensten von Hannover 96 - gebuhlt und rund 15 Millionen Euro geboten. Die Niedersachsen lehnten einen Transfer damals jedoch ab und verkauften den Angreifer ein Jahr später (für weniger als die Hälfte) an den SV Werder.

Nun spekuliert Sky, dass die Verbindung von damals wieder neu entflammen könnte. Auf dem Papier macht das Sinn, denn Marcus Thuram wird Gladbach spätestens im Sommer den Rücken kehren und eine Lücke im Sturmzentrum hinterlassen. Das große Problem aus Borussia-Sicht: Werder verlangt wohl zwischen 15 und 20 Millionen Euro für den Angreifer - fraglich, ob Gladbach so viel zusammenkratzen kann, wenn Leistungsträger wie Thuram oder auch Ramy Bensebaini ablösefrei gehen.

Das letzte Mal, dass Gladbach eine so hohe Ablöse investiert hat, ist schon ein paar Jahre her: Alassane Plea hatte 2018 sogar 23 Millionen Euro gekostet. Davor waren Matthias Ginter (17 Millionen Euro) und Christoph Kramer (15 Millionen Euro) ähnlich teuer.

Seit Beginn der Corona-Pandemie begnügten sich die Fohlen jedoch mit Investitionen im maximal einstelligen Millionenbereich. Das würde bei Füllkrug (oder jedem anderen adäquaten Thuram-Ersatz) nicht reichen.


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