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Dribbelstarker Flügelflitzer gesucht: Die Bayern wollen Dembélé!

Dominik Hager
Der FC Bayern soll an Ousmane Dembélé interessiert sein
Der FC Bayern soll an Ousmane Dembélé interessiert sein / Soccrates Images/GettyImages
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In München weiß man ganz genau, was Ousmane Dembélé für ein grandioser Kicker sein kann. Der Franzose hat schließlich ein Jahr lang in Dortmund die Bundesliga schwindlig gespielt. Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona hatte man immer wieder den Einrduck, dass die Bayern den Außenstürmer weiterhin beobachten, wenngleich das Thema nie wirklich heiß wurde. Dies könnte sich nun ändern.


Fußball-Europa ist sich im Klaren, dass mit Ousmane Dembélé ein potenzieller Weltklasse-Kicker ohne Vertrag dasteht. Der FC Barcelona bemüht sich zwar darum, den Spieler in den eigenen Reihen zu halten, könnte jedoch an den Forderungen des 25-Jährigen scheitern. Stand jetzt scheint es völlig offen zu sein, ob der Außenstürmer bleibt oder geht.

Bayern soll Dembélé bereits kontaktiert haben

Vieles deutet darauf hin, dass auch die Münchner im Poker um den begnadeten Kicker mitmischen. Angaben der französischen Zeitung L´Équipe zufolge, hatten die Bayern Dembélé bereits im Januar auf dem Schirm und werden nun im Sommer einen weiteren Versuch unternehmen, den Spieler unter Vertrag zu nehmen,

Dies passt auch zu den Ausführungen von tz-Redakteur Manuel Bonke. Demnach suche Julian Nagelsmann noch einen Flügelstürmer, der stark im Dribbling ist und Eins-gegen-Eins-Situationen gewinnen kann. In dieses Anforderungsprofil passt der Franzose perfekt, weshalb die Münchner bereits das Management von Dembélé kontaktiert haben.

Gehen die Bayern ins Risiko? Dembélé Könnte für Gnabry kommen

Klar ist, dass eine Verpflichtung von Ousmane Dembélé immer auch ein gewisses Risiko mitbringt. Es ist bestens bekannt, dass der Spieler häufig verletzt ist und nicht immer die Arbeitsmoral an den Tag legt, die wünschenswert wäre.

Auf der anderen Seite ist es natürlich eine Verlockung, wenn ein potenzieller Weltklasse-Spieler ablösefrei ist. So gering wie derzeit ist das Risiko demnach wohl nie wieder. Zudem sei auch angemerkt, dass der Spieler zuletzt durchaus zu überzeugen wusste und insbesondere mit vielen Vorlagen auch als Teamplayer aufgefallen ist.

Eine Verpflichtung des Spielers würde definitiv auf einen Abgang von Serge Gnabry hindeuten. Die Münchner hätten sonst mit Sané, Gnabry, Coman plus Dembélé wahrlich ein Luxusproblem auf dem Flügel. Es wäre nicht überraschend, wenn die Münchner im Falle eines Transfers das Gnabry-Angebot wieder zurückziehen und Ablöse aus diesem erzielen wollen.


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