1. FC Köln

1. FC Köln: Andersson-Wechsel in die Türkei geplatzt - auch Skhiri bleibt

Oscar Nolte
Sebastian Andersson bleibt dem effzeh nun doch erhalten
Sebastian Andersson bleibt dem effzeh nun doch erhalten / Lars Baron/Getty Images
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Der 1. FC Köln kann (bzw. muss) mindestens bis zum Winter mit Sebastian Andersson und Ellyes Skhiri planen. Die beiden effzeh-Profis standen vor einem Abschied aus Köln, kommen allerdings vor Transferschluss nicht mehr bei einem neuen Verein unter.


Bei Sebastian Andersson schien bereits alles klar zu sein. Der Stürmer reiste am Sonntag auf eigenen Wunsch an die türkische Riviera, um seinen Medizincheck bei Antalyaspor zu absolvieren. Nach Einsicht der Resultate hat der Verein jedoch Abstand von einer Verpflichtung genommen.

Das Portal AntalyasporHD berichtet, dass der Wechsel geplatzt ist. Grund dafür ist die Verletzungsanfälligkeit von Andersson. Im vergangenen Jahr bereitete dem Schweden das Knie Probleme. Antalyaspor will das Risiko mit Andersson nun offenbar nicht eingehen. Sprich: Rückkehr nach Köln für den 30-Jährigen.

Skhiri bleibt Kölner - Finanzierung bis Saisonende

Dort wird sich zeitnah auch Ellyes Skhiri wieder einfinden. Der Mittelfeld-Mann sollte die Kassen der Kölner noch einmal ordentlich auffrischen, stand zuletzt in Verhandlungen mit der AC Mailand. Die Rossoneri haben sich mit Tiemoue Bakayoko nun aber anders verstärkt.

Ellyes Skhiri
Auch Ellyes Skhiri bleibt vorerst Kölner / Karina Hessland/Getty Images


Der tunesische Nationalspieler wird nach der Länderspielpause daher wieder in der Domstadt erwartet. Wie der Express berichtet, sei der Verein zwar auf die Einnahmen angewiesen, könnte sie aber wie seinerzeit bei Lukas Podolski (wechselte zu Arsenal) und Christian Clemens (wechselte zu Schalke 04) rückwirkend verbuchen. Demnach würde sich Köln frühzeitig mit einem Verein über einen Spielerkauf einigen und könnte das Geld noch für das alte Geschäftsjahr anwenden.

Clever! Da die DFL hinsichtlich der Lizensierungsauflagen zudem gnädig sein möchte und eventuell ein oder zwei Augen zudrückt (Corona sei dank), hat der effzeh wohl Zeit bis zum Saisonende, um die Finanzen in den Griff zu kriegen. Skhiri bleibt dem Club vorerst erhalten, dürfte aber weiterhin der erste Verkaufskandidat bleiben.

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