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Thomas Müller über DFB-Zukunft: "Bereitschaft signalisiert, mit dabei zu sein"

Dominik Hager
Thomas Müller will im DFB-Team bleiben
Thomas Müller will im DFB-Team bleiben / Marc Atkins/Getty Images
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Viele deutsche Hoffnungen lagen auf den Schultern von Thomas Müller, als dieser kurz vor dem EM-Start ins Aufgebot der Nationalmannschaft zurückkehrte. Allerdings konnte der Bayern-Star bei der Europameisterschaft wenig überzeugen und schien mit der taktischen Ausrichtung von Joachim Löw nicht ganz warm zu werden. Unter Hansi Flick könnte der 31-Jährige wieder aufblühen.


Nach der EM-Enttäuschung stellten sich nicht wenige Fans die Frage, wie es mit Thomas Müller im DFB-Team weitergeht. Nun ist allerdings so gut wie klar, dass die vergebene Riesen-Chance im Achtelfinale gegen England nicht Müllers letzte Aktion im Nationaldress bleiben wird. Der Bayern-Star hat sich dafür entschieden, weiterhin für die Nationalmannschaft auflaufen zu wollen.

"Ich habe die Bereitschaft signalisiert, weiter mit dabei zu sein", stellte der Offensivspieler gegenüber dem Spiegel klar.

Müller macht auch wegen Hansi Flick weiter

Eine Entscheidung, die wohl anders ausgefallen wäre, wenn Löw weiterhin Trainer des Teams geblieben wäre. Mit Hansi Flick verbindet Müller jedoch nur positive Erlebnisse. Nach seiner Schwächephase unter Niko Kovač trumpfte der 31-Jährige unter Flick wieder auf und erlebte individuell und im Kollektiv mit die erfolgreichste Zeit seiner Laufbahn.

"Hansi Flick ist der Trainer, der mich beim FC Bayern gefördert hat. Er hat mich auf ein höheres Level gebracht", erklärte Müller.

Schnell stellte sich heraus, dass die Art und Weise, wie der neue Nationaltrainer Fußball spielen lässt, ideal zu Müllers Stil passt. Vor allem das offensiv ausgerichtete und schnörkellose Spiel sowie das aggressive Gegenpressing harmonierten perfekt mit der Philosophie des Münchner Freigeistes.

Hans-Dieter Flick, Thomas Mueller
Hansi Flick und Thomas Müller harmonierten zu Bayern-Zeiten prächtig / Sebastian Widmann/Getty Images

Demnach glaubt der Nationalspieler auch, dass er mit seinem Team unter Flick die Talsohle überwinden kann. "Gegner wie eine Herde von Bullen zu überrumpeln oder nach Rückständen wieder zurückzukommen. Davon werden alle profitieren. Und ich glaube, wir haben die passenden Spieler dazu", verdeutlichte er.

Müller auf dem Weg nach Katar: Kann der Bayern-Star der DFB-Elf noch helfen?

Wir dürfen demnach fest davon ausgehen, dass Thomas Müller auch bei der WM in Katar 2022 im DFB-Aufgebot stehen wird. Hansi Flick weiß schließlich, was er an seinem Schützling hat und kündigte bereits an, dass keine Türen verschlossen sind. Dies gilt unter anderem auch für Spieler wie Mats Hummels, Marco Reus oder Mario Götze.

Interessant wird jedoch die Frage sein, ob Müller ohne einen echten Mittelstürmer, wie Robert Lewandowski, überhaupt Akzente setzen kann. Seit dem Rücktritt von Miroslav Klose litt die Bayern-Legende sichtlich darunter, dass meist kein echter Mittelstürmer auf dem Platz stand.

Erschwerend hinzu kommt, dass der Bayern-Akteur beim EM-Turnier bereits 33 Jahre alt sein wird. Ob der Spieler sein Niveau bis dahin halten kann, ist also noch nicht ganz klar.

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