Stuttgarts Schattenmänner für Mislintat

Yannik Möller
Sven Mislintat
Sven Mislintat / Christof Koepsel/GettyImages
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Beim VfB Stuttgart herrscht weiterhin keine Klarheit bezüglich der Zukunft von Sven Mislintat. Für den Fall der Fälle hat der Klub offenbar schon zwei potenzielle Nachfolger im Visier.


Noch immer macht es den Eindruck, als könne es mit der gleichen Wahrscheinlichkeit in beide Richtungen gehen: Ob Sven Mislintat seinen auslaufenden Vertrag in Stuttgart verlängert, oder ob er den Klub spätestens zum Sommer verlässt, ist nach wie vor nicht geklärt.

Auch kurz nach der Rückkehr aus den USA, wo der VfB eine Marketing- und Vorbereitungstour abgehalten hat, sind die Gespräche dem kicker zufolge nicht weitergeführt worden.

Alexander Wehrle hatte letztens noch klargemacht, dass man sich nicht hetzen lassen möchte. Eine gute und richtige Entscheidung ist wichtiger als eine schnelle - so offenbar die aktuelle Einstellung in der Führungsetage. Das Problem: Es geht zwar primär um Mislintat, aber zugleich auch um die Zukunft von Interimscoach Michael Wimmer.

VfB beschäftigt sich mit potenziellen Mislintat-Nachfolgern

Eigentlich soll bis spätestens Mitte Dezember klar sein, ob Wimmer die Verantwortung weiterhin tragen wird. Das liegt natürlich auch an Mislintat. Doch der Sportdirektor steht zurzeit ebenso vor einer ungewissen Zukunft. Alles andere als eine vernünftige oder ruhige Ausgangslage, vor die die Stuttgarter derzeit stehen.

Selbstverständlich muss sich der Bundesligist auch für das Szenario wappnen, dass es mit dem Manager nicht weitergeht. Entweder, weil man selbst keine Einigung mit ihm erzielen kann, oder weil der auslaufende Vertrag auch das Interesse anderer, mittlerweile womöglich interessanterer Klubs auf sich zieht.

Für diesen Fall beschäftigt sich der VfB laut dem kicker mit etwaigen Nachfolgern. Zwei Schattenmänner gibt es demnach bereits: Rachid Azzouzi und Marcus Mann.

Marcus Mann
Marcus Mann wird auch mit Schalke in Verbindung gebracht / Oliver Hardt/GettyImages

Beide sind derzeit in der 2. Bundesliga tätig. Azzouzi ist Sport-Geschäftsführer von Greuther Fürth. Allerdings hat er einen langfristig gültigen Vertrag. Es müsste also eine kleine Ablösesumme gezahlt werden, um sich seine Dienste zu sichern - insofern der 51-Jährige überhaupt wechseln wollen würde.

Mann ist seit dem Sommer 2021 als Sportdirektor bei Hannover 96 im Amt. Weil auch sein Vertrag zum Sommer ausläuft, wird er momentan mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht. Auch in Stuttgart soll man sich längst über ihn unterhalten haben.

Allerdings: Weder mit Azzouzi, noch mit Mann soll es bereits konkrete Gespräche gegeben haben. Die Verbindung zu den beiden Zweitliga-Managern ist also noch recht lose.



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