Signal-Wirkung: Was bedeutet der Hoeneß-Verbleib für Guirassy und Co.?

Der Verbleib von Sebastian Hoeneß könnte für den VfB einer mit Signalwirkung sein und Akteure wie Serhou Guirassy davon überzeugen, den Weg weiter zu gehen. Vorstandschef Wehrle hat ein gutes Gefühl.

Sebastian Hoeneß möchte mit dem VfB weiterhin erfolgreich sein.
Sebastian Hoeneß möchte mit dem VfB weiterhin erfolgreich sein. / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Ein wenig überraschend hat Sebastian Hoeneß seinen Vertrag in Stuttgart bis 2027 verlängert. Damit kann der VfB weiterhin auf den Drahtzieher des Erfolges bauen. Im Sport1-Doppelpass verdeutlichte Alexander Wehrle, wie wichtig der Verbleib des Erfolgstrainers ist. Der Vorstandschef sprach von einem "ganz wichtiges Zeichen nach innen und außen."

Hoeneß-Verlängerung macht VfB Mut: Bleibt jetzt auch Guirassy?

Bereits Vertragsverlängerungen von Stützen wie Waldemar Anton und Chris Führich haben ganz klar gezeigt, dass beim VfB etwas wächst und nicht nach nur einem Jahr wieder alles eingerissen wird. Ein ganz entscheidendes Mosaikteilchen wäre gewiss aber auch ein Verbleib von Serhou Guirassy. Wehrle zeigte sich "zuversichtlich, dass er noch mal Lust hat, eine Saison mit uns zu spielen." Guirassy sei ein "Unterschiedsspieler" und werde "von den Fans geliebt."

Der sichere Verbleib von Hoeneß dürfte die Chancen bei Guirassy erhöht haben, selbst wenn die Ausstiegsklausel in Höhe von 17,5 Millionen Euro natürlich weiterhin eine große Gefahr darstellt. Erreichen die Schwaben jedoch die Champions League, bestände womöglich auch die Chance, mit Guirassy zu verbesserten Konditionen zu verlängern und in diesem Zuge die Klausel zu erhöhen oder ganz vom Tisch zu nehmen. Eine Teilnahme an der Königsklasse würde dem Vorstandschef zufolge schließlich "signifikante Mehreinnahmen" einbringen.

Wehrle möchte die Ruhe bewahren: Mit bewehrten Kräften zum Erfolg?

Wehrle bemüht sich allerdings auch darum, dass der Verein die Bodenhaftung nicht verliert. Zunächst gehe es darum, in den "nächsten drei Jahren eine stabile Bundesliga-Saison zu spielen und ab 2026 vielleicht dann auch andere Ziele zu formulieren." Entscheidend sei weiterhin "Ruhe, Kontinuität und auch finanzielle Stabilität." Demnach möchte der VfB auf dem Transfermarkt auch behutsam agieren.

Für eine große Transfer-Offensive scheint aber auch keine Notwendigkeit zu bestehen. Vielmehr wäre es bedeutsam, neben Serhou Guirassy auch Deniz Undav und Jamie Leweling zu halten, für die der Klub eine Kaufoption besitzt. Zudem würde auch ein Nübel-Verbleib den Stuttgartern sehr entgegenkommen. Auf diese Weise könnte der Verein auch in der kommenden Saison mit einer harmonischen und eingespielten Mannschaft für Furore sorgen.


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