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FC Schalke 04

Schalke verpasst Sieg gegen den HSV - Netzreaktionen zum S04-Auftritt

Yannik Möller
Die Schalker waren am Ende ihrer Kräfte
Die Schalker waren am Ende ihrer Kräfte / Stuart Franklin/GettyImages
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Das letzte Topspiel der 2. Bundesliga in diesem Kalenderjahr spielten der Hamburger SV und Schalke 04 gegeneinander - beide Teams, die diese Saison Ende Juli eingeleitet hatten. Und der Start hielt direkt, was dieses Duell versprach: die Gastgeber gingen bereits in der zweiten Minute durch Robert Glatzel in Führung.

S04 verteidigte die frühe Ecke von Sonny Kittel sehr schlecht, ließ den Doppeltorschützen vom letzten Spieltag völlig frei - der nutzte diese Chance dankbar und sorgte für den tollen HSV-Start. Bis auf wenige Angriffe die folgten, die oftmals früher endeten als nötig, kam vom Team von Trainer Tim Walter aber überraschend wenig. Königsblau war als aktivere, engagiertere und nahezu dauerhaft gefährlichere Mannschaft unterwegs.

Kou Itakura
Die Freude über den Itakura-Ausgleich war groß / Stuart Franklin/GettyImages

Der Ausgleich folgte zwar erst in der 87. Minute, erzielt durch Ko Itakura. Allerdings war der 1:1-Treffer zu diesem Zeitpunkt längst überflüssig. Darko Churlinov etwa hätte nach einer guten Balleroberung im gegnerischen Strafraum weit vorher einschieben müssen. Die Hamburger hatten schlussendlich acht Schüsse, davon drei aufs Tor. Schalke sammelte hingegen satte 29 Schüsse - allerdings fanden gerade einmal fünf davon das Gehäuse.

Die Überlegenheit rund um die jeweiligen Sechzehner lag eindeutig bei den Gelsenkirchenern, keine Frage. Allerdings wäre es deutlich einfacher gewesen, wäre (früher) die ein oder andere richtige Großchance herausgespielt worden. So blieb es zumeist bei Distanzschüssen oder Abprallern. Dennoch waren die Gäste deutlich näher an der Mehrzahl an Toren, als die Rothosen.

Schalke muss sich mit Remis beim HSV begnügen - so reagieren die S04-Fans

Aufgrund der S04-Überlegenheit fühlt sich dieser dazugewonnene Punkt auch eher wie zwei verlorene Zähler für die Fans an. Entsprechend fallen auch die Resonanzen in den sozialen Netzwerken aus.

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